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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Diskussionsrunde: Pflege zwischen mehr Bedarf und Fachkräftemangel

13.02.2019

Bad Zwischenahn /Ammerland Mit Experten und Gästen hat die Frauen Union Ammerland Chancen und Herausforderungen im Bereich Pflege diskutiert.

„Die Sicherstellung einer angemessenen Pflege gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft“, so Dipl. Pflegewirt Rainer Bensch, Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft und Fraktionssprecher für Gesundheit und Krankenhäuser der CDU im Bremer Senat. Diese Herausforderung ergebe sich bald, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in das Alter kommen, in denen eine Pflegebedürftigkeit immer wahrscheinlicher werde. Die Pflege zu Hause werde dabei weiter einen wichtigen Beitrag leisten, wegen veränderter Familienstrukturen würden ambulante Dienste oder stationären Pflege aber zunehmend wichtig, sagte Bensch.

Der Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen komme in diesem Zusammenhang eine sehr große Bedeutung zu, erklärte Jasmin Kunstreich, Sachverständige für Pflege, Gesundheits- und Sozialberatung. „Die Herausforderung besteht darin, den älter werdenden Menschen ein Leben in der gewohnten Häuslichkeit zu bewahren und durch geriatrische Rehabilitation den Gang ins Pflegeheim zu verzögern“. Ebenso brauchten pflegende Angehörige auch Auszeiten von der Pflege – etwa durch Erholungsurlaub. Doch müsse Pflege dann auch weiterhin sichergestellt sein.

Olaf Loose, Geschäftsführer der Sozialstation Ammerland-Wesermarsch GmbH betonte, „Pflegekräfte leisten in der Kranken- und Altenpflege eine aufopferungsvolle Arbeit.“ Der Pflegeberuf sei ein Schichtberuf mit einer hohen psychischen und physischen Belastung. Es müsse daher versucht werden, die Attraktivität des Pflegeberufes zu erhöhen – etwa durch mehr Geld für die Fachkräfte, weniger Bürokratie und kostenfreie Ausbildung.

„Wir müssen es schaffen, dass Pflegekräfte durch gute Arbeitsbedingungen lange in ihrem Beruf bleiben, und auch Vollzeit arbeiten wollen.“ Hier müsse schnell eine praktikable Lösung gefunden werden, fordert Corinna Martens, Vorsitzende der Frauen Union, im Museumskroog Junker van der Spekken. Auch für Pflege müsse zukünftig von jedem Einzelnen mehr Vorsorge getroffen werden.

Pflege sei schon heute ein Schwerpunktthema der Frauen Union, diese werde die Ergebnisse der Diskussion zusammenfassen und im Kreisvorstand weiter behandeln, so Martens zum Abschluss der Veranstaltung.

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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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