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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Zwischenahner Jungforscher sprühen vor Ideen

22.03.2019

Bad Zwischenahn /Clausthal-Zellerfeld Die Feinstaub-Konzentration in der Luft messen und ihre Entwicklung grafisch darstellen – mit diesem Projekt haben Angelus Dreß und Paul Wollenhaupt beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Clausthal-Zellerfeld am Mittwoch den Sieg im Fach Chemie geholt. Die beiden 17 und 16 Jahre alten Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn -Edewecht vertreten Niedersachsen damit beim Bundeswettbewerb vom 16. bis 19. Mai in Chemnitz.

Von Montag bis Mittwoch waren die Nachwuchsforscher aus Bad Zwischenahn mit 74 weiteren Schülerinnen und Schülern in Clausthal-Zellerfeld. Zwei Gesprächsrunden mit der Jury mussten die Jungforscher am Dienstag absolvieren, jeweils unterteilt in einen Vortrag und eine Diskussion mit den Jury-Mitgliedern. „Den Vortrag kann man auswendig, die Diskussion mit der Jury ist aber schon spannend“, erinnert sich Wollenhaupt. Am Mittwoch kam dann der spannende Moment der Preisverleihung, zu der auch der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne nach Clausthal-Zellerfeld gekommen war.

„Bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht, wer gewonnen hat“, schildert Dreß. „Bei der Anreise hatten wir nicht damit gerechnet, große Chancen zu haben. Schon im Regionalwettbewerb war die Konkurrenz stark.“ Einmal beim Wettbewerb angekommen, stieg die Hoffnung auf eine gute Platzierung. „Die anderen Teilnehmer in unserem Fach waren zum größten Teil jünger.“ Auch die aktuelle Debatte um das Thema Feinstaub habe wohl für ihr Projekt gesprochen, gibt Dreß zu.

Zwischen dem Regional- und dem Landeswettbewerb waren die beiden Schüler nicht untätig. Passend zu ihrem selbst entwickelten Messgerät programmierten die beiden von Lehrer Tönjes de Vries betreuten Schüler vor dem Landesentscheid noch eine App, die die gemessenen Werte in Echtzeit anzeigt. Und auch vor dem Bundeswettbewerb sprühen Dreß und Wollenhaupt noch vor Ideen – so wie die Wunderkerzen, mit denen die ersten Messungen entstanden waren. So überlegen sie derzeit, die Aufwärmzeiten von Diesel-Katalysatoren zu testen. „Aber auch eine Langzeitmessung bei einem Osterfeuer wäre möglich“, so Dreß.

Noch mehr Daten und Ergebnisse machen die Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb aber nicht leichter – denn dort haben sie nur fünf Minuten Vortragszeit und 15 für die Diskussion mit der Jury. „Das wird eine ganz andere Geschichte“, ist sich Dreß sicher. Er hatte bereits im vergangenen Jahr am Landeswettbewerb teilgenommen, für Paul Wollenhaupt führte gleich die Premiere zum Landessieg.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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