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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Ortsgeschichte filmreif erzählt

04.09.2019

Bad Zwischenahn Wie war das, als sich in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs die Frage entschied, ob Bad Zwischenahn völlig zerstört wird? Wie kam es dazu, dass der Ort verschont blieb? Diese Frage hat sich Anton Goldbach gestellt. Der Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht (GZE) hat die Frage auch beantwortet und mit dieser Antwort einen Landespreis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. Im vergangenen Jahr, noch in der Klasse 7B des Gymnasiums, recherchierte er unter dem Titel: „Zerstörung ja oder nein? Die Rettung Bad Zwischenahns in den letzten Kriegstagen durch Pastor W. Schulze“ zu seinem Schul- und Heimatort.

Der erste Schritt war, Material und Informationen zu sammeln und so machte sich Anton auf den Weg in die Landesbibliothek in Oldenburg sowie ins historische Zeitschriftenarchiv der NWZ. Außerdem führte er ein Gespräch mit der Tochter von Pastor Schulze. Was er erfuhr, war so spannend, dass man daraus auch einen Film drehen könnte. Das Drehbuch und noch einen Wikipedia-Eintrag dazu verfasste Anton ebenfalls.

Wer sich ebenfalls fragt, warum Bad Zwischenahn im Zeiten Weltkrieg nicht zerstört wurde, der erfährt, dass Pastor Wilhelm Schulze eine große Rolle dabei spielte. Ihm war es tatsächlich gelungen, 1945 eine Kapitulation zwischen den Kanadiern und den deutschen Truppen im Ort auszuhandeln und so dessen völlige Zerstörung abzuwenden.

Noch vor den Sommerferien hatte Anton Goldbach erfahren, dass er einen Landespreis gewonnen hat und nun auf einen Bundessieg in der zweiten Runde hoffen kann.

Für Anton war es schon die zweite Ehrung, bereits in der Grundschule hatte er beim Geschichtswettbewerb teilgenommen und gewonnen. Nach dem Ende der Sommerferien konnte er sich erneut auf den Weg zur Preisverleihung nach Hannover machen, begleitet von Valérie Wetter, Leiterin der AG Geschichtswettbewerb am GZE und als einziger Schüler aus dem Ammerland.

Gabriele Andretta, Präsidentin des Niedersächsischen Landtags und Kultusminister Grant Henrik Tonne überreichten die Urkunden persönlich und gratulierten jeder Preisträgerin und jedem Preisträger. Abgerundet wurde das Programm durch musikalische Beiträge von Ruven Dru und einen Empfang. Den Abschluss bildete eine Führung durch den Niedersächsischen Landtag.

Bereits zum zweiten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bad Zwischen-Edewecht am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil. Insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis Klasse 9 hatten innerhalb eines halben Jahres ihre Beiträge erarbeitet und im Februar 2019 eingereicht.

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