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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

BBS macht bei Inklusion keine halben Sachen

01.06.2017

Rostrup „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt...“: Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler klatschen begeistert mit, als die Gruppe „Keine halben Sachen“ diesen Ohrwurm auf der Bühne der Aula der BBS Ammerland vorträgt. „Keine halben Sachen“ ist eine Musikgruppe der GPS (Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit) Werkstatt Westerscheps. Für diesen Auftritt haben sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der BBS mehrere Wochen geprobt.

Am Dienstag, wurden gleich vier inklusive Projekte in der BBS Ammerland präsentiert. Schulleiterin Wilma Eberlei eröffnete den Vormittag: „Heute habe ich wieder in der Zeitung gelesen, wie schwierig es mit der Inklusion in Deutschlands Schulen vorangeht. Da sind wir mit der BBS Ammerland einen großen Schritt weiter.“

Sie dankte den Partnern, die dazu beigetragen haben, darunter Werkstatt und Berufsbildungszentrum der GPS im Ammerland, Tagesstätten für Senioren der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg sowie der Erwin Roeske-Stiftung, der Johann Bünting-Stiftung und dem Bezirksverband Oldenburg, die alles finanziell unterstützt haben.

Nach „Keine halben Sachen“ betraten drei junge Männer aus Afghanistan die Bühne. Sie trugen mit Hingabe und ohne Begleitung Lieder aus ihrer Heimat in persischer Sprache vor. Weitere Schüler kamen zum selbst gemachten „BBS-Blues“ dazu.

Inklusion in der BBS Ammerland betrifft nicht nur Menschen mit Behinderungen. Durch die sogenannten „Sprint-Klassen“ sind viele junge Menschen aus anderen Kulturen an die Schule gekommen. Zwei interessante Aktivitäten wurden per Leinwand-Präsentation gezeigt: Ein Fotoprojekt unter Anleitung der Oldenburger Fotografin Bonnie Bartusch zum Thema „Können Bilder lügen?“ und eine Modenschau, die BBS-Schüler gemeinsam mit Senioren aus zwei Tagesstätten in Oldenburg und Sandkrug gestaltet hatten. Den Abschluss bildete ein Trommelkurs mit der Oldenburger Trommel-Lehrerin Carola Sackey. Teilnehmer des Berufsbildungszentrums Ammerland der GPS trommelten gemeinsam mit Schülern.

Koordiniert hatte den Vormittag die BBS-Lehrerin Hanna Brunkhorst. Gemeinsam mit den Kolleginnen Britta Lanfer und Bettina Schröder setzt sie sich seit Jahren für die Inklusion ein. In der BBS Ammerland wird sie ab 2018 Pflicht. Die Schule ist gut darauf vorbereitet.

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