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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Projekt: Dem Wasser auf den Grund gehen

24.05.2017

Westerstede Ist das ein Rauten-Uferbold oder Bachflohkrebs? Wiktoria, Jana und Dilara begutachten ihre Probe durch eine Lupe und versuchen festzulegen, um welches Tierchen es sich handelt. Sorgfältig werden die Ergebnisse notiert. Beim fünften Gewässertag der Robert-Dannemann-Schule (RDS) verlassen die Siebtklässler das Klassenzimmer und werden in der Natur aktiv. Dabei analysiert jede Klasse an verschiedenen Messpunkten an der Norderbäke und der Süderbäke (unter anderem in der Nähe des Finanzamts und beim Jugendzentrum) die physikalischen Bedingungen, Kleinstlebewesen im Wasser und den chemischen Zustand des Wassers. Das Projekt soll fächerübergreifend Gelerntes aus Biologie, Chemie, Physik und Erdkunde vereinen.

Ob der Sauerstoffgehalt bestimmt oder die Fließgeschwindigkeit des Wassers mit Hilfe von Überraschungseiern gemessen wird, die Schüler sind mit vollem Eifer dabei. „Die Ergebnisse lassen auf die Qualität des Wassers schließen“, erklärt Sandra Schmidt, Lehrerin an der RDS, die den Projekttag mit ihrer Kollegin Anne Wolf organisiert hat. Nach den Ferien werden diese ausgewertet und in einer Projektwoche vorgestellt und verglichen.

Das Projekt findet in Kooperation mit Ute Aderholz vom Umweltbildungszentrum Ammerland statt. Das Zentrum stellt das nötige Fachwissen sowie verschiedene Materialien zur Verfügung. Für Aderholz ist es wichtig, dass die Schüler ihre Umgebung, durch die sie täglich radeln, besser kennenlernen. Das Westersteder Hausgewässer dient schließlich als Hochwasserschutz und als Touristikmagnet. Durch Begradigung oder Uferbebauung ist das Gewässer öfter äußeren Einflüssen ausgesetzt. Wozu diese Arbeiten gut sind und wer sich darum kümmert, ist auch Thema des Gewässertags, erklärt Aderholz. Dabei soll den Schülern auch vermittelt werden, dass die Bäken einen wichtigen Lebensraum für Flora und Fauna bieten. „Sie sollen selber zum Schluss kommen, was ein gutes Gewässer ist“, so Aderholz.

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Schule mal anders: Sind die Schüler denn zimperlich im Umgang mit verschiedenen Würmern und Insekten? Nö. – „Es ist ja interessant“, sagt Dilara, während sie mit ihrer Arbeitsgruppe weiter versucht, Kleinstlebewesen unter dem Mikroskop zu bestimmen.

Anna-Lena Sachs Redakteurin / Online-Redaktion
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