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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

VERSAMMLUNG: DGB-Kreisverband: „Muss eine Schule für alle geben“

02.07.2007

AMMERLAND Angesichts fehlender Ausbildungsplätze zieht der Kreisverband Ammerland des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) eine Schlussfolgerung: „Es muss eine Schule für alle geben“, fordert Vorsitzende Meike Quade (Osterscheps) mit allem Nachdruck die Chancengleichheit ein.

„Die Unterscheidung in Gymnasium, Hauptschule und Realschule hat keine Zukunft“, und der Unterrichtsausfall sei „angesichts der Lehrerschwemme“ nicht akzeptabel, so die Kreisverbandsvorsitzende weiter. „Fördervereine von Eltern und Hilfskräfte können das nicht auffangen.“ Vor allem Hauptschüler hätten nach Ansicht der Gewerkschafter sehr große Schwierigkeiten, überhaupt in das Berufsleben zu wechseln. Wie Quade ausführt, strebten daher viele Eltern für ihre Kinder andere schulische Laufbahnen bzw. Abschlüsse an. Somit würden die Hauptschulen „ausbluten“. Quade belegt das mit Zahlen für Niedersachsen; 76 Hauptschulstandorte seien gefährdet, 65 würden als stark gefährdet gelten. Und auch im Ammerland sei die Entwicklung an einigen Standorten durchaus mit Sorge zu betrachten. „Wir suchen daher mit allen Parteien das Gespräch, es muss gehandelt werden“, schildert die Kreisverbandsvorsitzende die Strategie. Es müsse sich jetzt dringend etwas ändern, denn auch der Weg der Zusammenlegung von

Haupt- und Realschulen schaffe nach Ansicht der Gewerkschafterin „langfristig keine Lösung“. Beim „Zwei-Säulen-Modell“ (Gymnasium/Sekundarstufe – bisherige Haupt. und Realschule) zeige sich der Trend zum Gymnasium denn auch ungebrochen. Die Aufhebung der Lernmittelfreiheit verschärfe die Situation, schildert Quade ihre Sicht der Lage von 1600 Kindern, die im Ammerland von Hartz 4 leben würden. Die Politik sei gefordert.

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