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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Sie beantworten die W-Fragen

12.04.2018

Edewecht Sich mit den Rubriken der Zeitung auseinandersetzen, ausgewählte Artikel ausschneiden und anhand der Texte die W-Fragen beantworten – das hat den Schülern der 10 G in den vergangenen Wochen viel Spaß bereitet. Die Klasse nimmt am Projekt „Lesen und schreiben verbindet“ teil. Die Aktion der Nordwest-Zeitung, des Bezirksverbandes Oldenburg (BVO) und des Aachener Institutes zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP) bietet den beteiligten Schulen, Tagesstätten und Pflegeheimen die Möglichkeit, die Tageszeitung ganz individuell einzusetzen. Dabei ist es ganz egal, ob inhaltlich damit gearbeitet oder das Papier für verschiedene Zwecke verwendet wird.

„Jeden Tag haben wir zu Beginn der Stunde 15 Minuten Zeitung gelesen, die Schüler konnten ihr Wissen aus der Zeitung auch sehr gut im Alltag einsetzen“, berichtet Klassenlehrerin Martina Wigbers aus dem Unterricht.

Zu Anfang sei es für die Schüler sehr schwierig gewesen, dem Aufbau der Zeitung zu folgen. „In Partnerarbeit haben sich die Jugendlichen gegenseitig geholfen und konnte so ihre Schwächen gegenseitig ausgleichen“, betont Beate Plaisier, pädagogische Mitarbeiterin der 10 G. Wenn beispielsweise einer gut lesen und der andere gut zuhören kann, lesen sich die Schüler die Artikel gegenseitig vor. So kann zum Schluss jeder die für ihn wichtigen Informationen aus der Zeitung heraussuchen. „Ich habe vorgelesen, und Paul die W-Fragen beantwortet“, erzählt Pierre. Wichtige W-Fragen sind: Was? Wann? Wer? Warum? Wo? Nach dieser Struktur sind Zeitungsmeldungen in der Regel aufgebaut.

Die gedruckte Zeitung sei für die Kinder an der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung als Unterrichtsmaterial besonders wertvoll: „Die Farben und die Rätsel sind für die Schüler sehr interessant, aber auch motorisch können sie geschult werden durch das Ausschneiden der Artikel und das Markieren von wichtigen Stellen im Text“, sagt Wigbers. Vorteil sei auch, dass die Zeitung – im Gegensatz zum Internet – einen Anfang und ein Ende hat und Fakten bereits auf das Wesentliche reduziert worden sind.

Die Schüler der Abschlussklasse sind 16 und 17 Jahre alt und wurden auch selbst journalistisch tätig: Sie haben Interviews geführt und dazu im Vorfeld besprochen, was dabei zu beachten ist.

„Die Zeitung ist für mich wirklich ansprechend. Mir hat vor allem gut gefallen, wie wir uns in die Artikel hineinversetzt haben und den Inhalt mithilfe der W-Fragen herausgefunden haben“, zieht Pierre ein positives Fazit des Projektes. „Mir haben die Artikel über die Theaterstücke sehr gut gefallen“, ergänzt Christin. „Für die Schüler ist das Projekt jedes Jahr eine tolle Erfahrung. Sie fühlen sich erwachsen und ernst genommen“, betont Wigbers.

Nils Coordes
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

Weitere Nachrichten:

Astrid-Lindgren-Schule | Nordwest-Zeitung | IZOP

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