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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Erweiterung der Kitas sicher

21.12.2017

Edewecht /Osterscheps Was tun, wenn die Kapazitäten der Kindertagesstätten in der Gemeinde Edewecht immer weiter ausgereizt werden? Die Einwohnerzahlen steigen weiter. Weiterhin wird eine verstärkte Nachfrage nach Ganztagsplätzen verzeichnet. Diese sind unvorhergesehen stark gestiegen.

Alle Einrichtungen in der Gemeinde Edewecht sowohl im Vormittags- als auch im Ganztagsbereich seien voll ausgelastet. Darüber informierte Fachbereichsleiter für Bildung, Ordnung und Soziales Dirk Sander den Rat in seiner letzten Sitzung des Jahres. Auslastung gilt auch für den Krippen- und Tagespflegebereich. Die Nachfrage wird immer größer. Nur noch wenige Plätze seien vorhanden. Vom Zuzug vieler Familien seien besonders die Ortschaften Edewecht, Friedrichsfehn und Klein Scharrel betroffen.

Einstimmig beschlossen

Einstimmig wurde dem Beschluss zugestimmt, sämtliche Kindertagesstätten (Kita) auszubauen. Die Kosten für die zukünftigen Baumaßnahmen sollen noch von der Verwaltung ermittelt werden.

So ist beschlossen, dass die Kita Jeddeloh II zusätzlichen Platz für eine Krippengruppe bekommen soll. Dies sei aus Sicht der Verwaltung kurzfristig notwendig, um den fehlenden Betreuungsplätzen entgegenzuwirken. Die Kita Osterscheps bekommt einen weiteren Gruppenraum. Außerdem soll der Personalraum erweitert werden. Das Lüttje Hus soll ebenfalls um einen Gruppenraum erweitert werden. Die neue Kita in Friedrichsfehn ist somit auch beschlossene Sache. Der geplante Neubau sorgte in der Ratssitzung für Diskussionsbedarf.

Von dem nicht vorhergesehenen Platzbedarf scheint nicht nur die Gemeinde überrascht zu sein. CDU-Ratsherr Mark Gröber übte auch Kritik. Zwar sei es grundsätzlich schön, wenn viele Kinder in der Gemeinde lebten. Doch müsse ein Fehler vorliegen, wenn im Jahr 2017 noch ausreichend Plätze für alle Kinder prognostiziert wurden und seit November nun klar sei, dass viele Erweiterungen und sogar Neubauten notwendig seien. Dies sei auch teuer. „Erweiterungen gehen ja noch. Aber ein kompletter Neubau in Friedrichsfehn ist schon sportlich.“

Nach Aussagen der Verwaltung sind im Jahr 2017 ungewöhnlich viele Familien neu in die Gemeinde gezogen.

Alternativen prüfen

Neben den Baumaßnahmen sollten vorhandene Alternativen geprüft werden. Dafür sprach sich auch Ratsfrau Freia Taeger (SPD) aus. Die Kosten bei Neubauten seien nicht zu unterschätzen, mahnte sie mit Blick auf die zukünftige Kita in Friedrichsfehn an. Das Potenzial bereits bestehender Häuser müsse noch genauer geprüft werden.

Tatiana Gropius
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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