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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Wo die Zuschauer zu Detektiven werden

07.06.2018

Edewecht Jede Menge Leichen gibt es an diesem Freitag, 8. Juni, in der Aula des Gymnasiums Bad Zwischenahn/Edewecht (GZE) der Außenstelle in Edewecht. Die Kurse des Faches „Darstellendes Spiel“ aus dem 11. Jahrgang präsentieren an diesem Abend ab 19 Uhr bei einer öffentlichen Vorstellung ihre Stücke, die in diesem Jahr eine Hommage an die englische Krimiautorin Agatha Christie sind.

„Dieses Mal wollten die Schüler etwas Kriminalistisches“, erzählt Doris Brüning-Coordes, die wie Ingrid Eilert einen Kurs in diesem Bereich leitet. Ihre Gruppe hat sich für ein Stück von Agatha Christie entschieden, in dem nach und nach die Besucher einer Insel ermordet werden. „Und dann gab‘s keines mehr“ ist der Titel der Vorlage.

„Da wir 18 Schüler im Kursus haben, wurden noch einige Rollen dazu erarbeitet“, beschreibt Doris Brüning-Coordes die Entwicklung hin zu dem Theaterstück, das die Besucher am Freitag sehen werden. Auch inhaltlich wurde die Vorlage bearbeitet. Jedes der beiden Stücke dauert zwischen 35 und 45 Minuten.

In der Geschichte „Der Tod wartet“ geht es um einen Mord, für den es verschiedene Täter geben könnte. Der Zuschauer werde immer wieder auf falsche Fährten gelockt, wie Ingrid Eilert beschreibt. „Wir versuchen, einen Spannungsbogen aufzubauen und mit den Irrungen und Wirrungen die Aufmerksamkeit des Publikums aufrecht zu erhalten.“

Wie Doris Brünung-Coordes lobt auch Ingrid Eilert den großen Enthusiasmus der Schüler. Es wurde durchgängig und intensiv mitgearbeitet. „Die 15 Teilnehmer in meinem Kursus wurden in Gruppen unterteilt, die sich dann um Dramaturgie, Szenen oder auch Regie kümmerten“, beschreibt sie ihre Vorgehensweise. „Eine Zusammenfassung der Vorlage war das Grundgerüst, daraus entstand die Theateraufführung, die Freitag gezeigt wird.“

Seit fünf Jahren wird in den 11. Klassen des Gymasiums „Darstellendes Spiel“ als Wahlfach angeboten. Seitdem werden die Ergebnisse immer in der Aula in Edewecht präsentiert. „Den Schülern gefällt diese Bühne besser als die hier in Bad Zwischenahn, weil sie eine andere Tiefe hat, auch wenn sie etwas kleiner ist. Dazu gibt es in der Außenstelle gleich neben der Aula eine Cafeteria, wo wir den Verkauf von Getränken besser anbieten können“, so Doris Brüning-Coordes.

Für Henrik Siemer und auch Karina Krengel stehen andere Gedanken zurzeit im Mittelpunkt. Beide haben sich intensiv mit ihren Rollen im Stück „Und dann gab’s keines mehr“ auseinandergesetzt. Der 17-Jährige spielt einen Tennisspieler. „Die anderen fanden, dass diese Rolle zu mir passen würde, also habe ich sie dann auch übernommen“, erklärt der Edewechter. Diesen Part gibt es im Original nicht und wurde entsprechend eingebaut. Bei der Textgestaltung war Henrik natürlich mit eingebunden. Jetzt, wenige Tage vor der Aufführung, verspürt er keine Nervosität.

Ebenso wenig wie Karina. Im Gegensatz zu ihm verfügt die 18-Jährige bereits über reichlich Bühnenerfahrung. „Ich habe als Jugendliche einige Zeit an der Niederdeutschen Bühne gespielt“, erzählt sie. Auch der Bad Zwischenahnerin wurde ihr Part mehr oder weniger zugewiesen. Hier spielt sie eine alkoholkranke Lehrerin, wobei sie ihre Rollenbiografie selbst entwickelte. Wegen der ganzen Arbeit, die im Laufe des Schuljahres investiert wurde, hoffen sie, dass die beiden Stücke beim Publikum gut ankommen.

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