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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

WETTBEWERB: Edewechter Biotop prämiert

09.11.2007

OLDENBURG /EDEWECHT Naturschutz zahlt sich in doppelter Hinsicht aus: Zumindest für die Teilnehmer am Wettbewerb um den Dr. Fedor Strahl-Jugendnaturschutzpreis des Naturschutzbundes Niedersachsen.

Für besonders engagierte und fantasievolle Naturschutzbeiträge überreichten jetzt Nabu-Bezirksvorsitzender Rolf Grösch und Geschäftsführer Rüdiger Wohlers Ehrenurkunden und Anerkennungsschecks an die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht für das Projekt Froschteich (1. Platz), an die Grundschule Hogenkamp aus Oldenburg für das Projekt Schulgarten (2. Platz) und an den Rudi-Rotbein-Club Wesermarsch für das Projekt „Wir helfen den Singvögeln und Fledermäusen” (3. Platz).

Die Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung) ist Unesco- und Umweltschule. Im Schulgarten wird Gemüse und Obst angepflanzt, für die Amphibien haben die Schüler und Schülerinnen Anfang des Jahres einen Teich angelegt. Gearbeitet wurde bei jedem Wetter, die Jugendlichen schaufelten Schlamm, schleppten Steine und karrten Sand und Kies. Der Fleiß zahlte sich aus, der erste Preis ist mit 300, der zweite mit 150 und der dritte mit 75 Euro dotiert.

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„Die Schüler haben sich riesig über die Auszeichnung gefreut“, sagt Maren Poppinga von der Astrid-Lindgren-Schule, die das Projekt als Lehrerin begleitete. Inzwischen haben sich am rund 20 Quadratmeter großen Teich im Schulgarten zahlreiche Amphibien und Insekten angesiedelt. „Unser Feuchtbiotop gibt den Schülern einen idealen Anschauungsunterricht in Sachen Biologie und Naturschutz“, betont die Pädagogin. Die Freude über den Preis verbindet sie auch mit einem Dank an das Regionale Umweltzentrum Ammerland und die Naturschutzjugend, die beim Anlegen des Biotops auf dem Schulgelände beratend zur Seite standen.

Die Grundschule Hogenkamp pflegt unter der Leitung von Anja Mundt seit zehn Jahren einen Schulgarten. Etwa 800 Quadratmeter groß ist das Areal, das aus mehreren Gestaltungs- und Beetelementen besteht. Mit dem dritten Preis wurde die Arbeit des Rudi-Rotbein-Clubs Wesermarsch, eine Jugendorganisation des Naturschutzbundes gewürdigt. Die Kinder bastelten 50 Nisthilfen und -quartiere für Vögel und Fledermäuse.

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