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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Ein altes Foto weckt viele Erinnerungen

10.09.2009

SPOHLE Wie sehr sich das Ortsbild Spohles im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verändert hat, darüber gibt ein Foto Aufschluss, das Wilfried Barkemeyer jetzt rechtzeitig zur Einweihung der neuen Spohler Sporthalle beim Aufräumen entdeckt hat. Der heute 54-Jährige, der in Spohle aufgewachsen ist und nun in Rastede lebt, datiert es auf „etwa 1962“.

Es zeigt eine Schultafel und den damaligen „Ortsplan“ Spohles, den nach der Erinnerung Barkemeyers Schüler der damaligen Volksschule in Spohle erarbeitet hatten – im Unterricht von Lehrer Wilhelm Janßen, der wohl auch das Foto „geschossen“ hat. „Wir Schüler sind damals durch den Ort gelaufen und haben die Bebauung registriert und dann den Ortsplan auf die Tafel gebannt“, erinnert sich Barkemeyer, der damals am Kündigersweg 2 wohnte und 1960 im Ort eingeschult worden war: „Jeder Schüler bekam nach Fertigstellung des Planes ein solches Foto, weil die Tafel ja wieder gebraucht und deshalb abgewischt werden musste“, weiß Barkemeyer. „Drei Lehrer, drei Klassenräume und acht Klassen, von denen mehrere pro Klassenraum gleichzeitig unterrichtet wurden“, erinnert sich Barkemeyer auch an das „Fräulein Seliger“ und an Lehrer Hans-Jochen Pech, den späteren Bürgermeister der Gemeinde und heutigen Vorsitzenden der Wiefelsteder Senioren-Union – und später auch an den Lehrer Edzard Pauly, der heute

bekanntlich dem Ortsbürgerverein Wiefelstede vorsteht.

Die Volksschule stand dort, wo heute die Freiwillige Feuerwehr Spohle ihr Domizil hat, die alte Feuerwehr war an der Ecke Wapeldorfer Straße/Vareler Straße untergebracht. „Später wurde die Schule dann geschlossen und wir mussten alle zur Mittelpunktschule nach Obenstrohe gehen“, erinnert sich der 54-Jährige.

Lehrer Wilhelm Janßen hatte übrigens ganz eigene Methoden, jene seiner Schüler zu diszplinieren, die etwas aufgefressen hatten: „Wir mussten dann beispielsweise in seinem Garten Erdbeeren pflücken“, weiß Barkemeyer noch ganz genau. „Allerdings sind dann mehr Erdbeeren in unserem Hals als im Eimer gelandet“, muss der 54-Jährige noch heute lachen.

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