• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Bildung: Förderschule nicht aufgeben

04.03.2015

Rastede Die Förderschulen befinden sich zurzeit im Umbruch. Betroffen ist davon auch die Schule am Voßbarg in Rastede (NWZ  berichtete). Im Zuge der Inklusion, also dem gemeinsamen Unterricht für Schüler mit und ohne Beeinträchtigung, soll sie schrittweise aufgelöst werden.

Über den aktuellen Stand informierte sich jetzt CDU-Landtagsabgeordneter Björn Thümler mit Bürgermeister Dieter von Essen, der Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion Susanne Lamers und dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Torsten Wilters.

In einer Pressemitteilung schreibt Thümler, dass derzeit keine neuen Schüler mehr in die Jahrgangsstufen eins und zwei aufgenommen werden, sondern diese mit allen anderen Kindern in den Grundschulen unterrichtet werden. Nach und nach laufen auch die Klassenstufen drei bis vier aus.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die rot-grüne Landesregierung plane, so Thümler weiter, die Inklusion im Bereich Lernen auf die weiterführenden Schulen auszuweiten, so dass auch die Klassenstufen fünf bis zehn künftig wegfallen würden. „Spätestens im Jahr 2022 wären wir dann schülerlos“, berichtet Schulleiter Bernhard Schrape.

Aus Sicht der CDU wäre dies ein Fehler: „Wenn die Förderschulen aufgelöst würden, hätten Schüler und Eltern keine Wahlmöglichkeiten mehr“, sagt Thümler.

Für manche Kinder sei die Förderschule mit ihren kleinen Lerngruppen, dem Klassenlehrer als fester Bezugsperson und der intensiven Förderung die bessere Alternative, finden von Essen, Wilters und Susanne Lamers.

Etwa 80 Prozent der Schüler verließen derzeit die Schule am Voßbarg mit einem Hauptschulabschluss. Fast der Hälfte von ihnen gelinge es danach, eine Lehrstelle zu bekommen. Einige schafften im Anschluss sogar den Realschulabschluss.

„Es wäre ein Verlust, wenn diese funktionierende Schule wegfallen würde“, meinen die Rasteder CDU-Vertreter.

Auch die Eltern stehen hinter der Schule am Voßbarg, wie Schulelternratsvorsitzende Gerdi Schäfer betont. „So lange die Bedingungen einer inklusiven Beschulung nicht die Standards erfüllen, wie wir sie in der Förderschule vorfinden, müssen wir doch die Möglichkeit haben, für unser Kind die bessere Beschulung wählen zu können“, ergänzt Kirsten Radtke (Schulelternrat).

Die CDU-Landtagsfraktion fordert wie auch die Rasteder CDU-Ratsfraktion, die Förderschulen Lernen nicht auslaufen zu lassen, sondern das Tempo aus der Inklusion herauszunehmen und sie auch im Grundschulbereich zu erhalten. „Im Moment gibt es zu wenige Sonderpädagogen an den Grundschulen und auch zu wenige Förderstunden. So, wie die Inklusion im Moment läuft, wird sie den Kindern nicht gerecht“, sagt Thümler.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
Rufen Sie mich an:
04402 9988 2620
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.