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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Verpflegung: Knirpse essen wieder in der Kita

27.02.2018

Friedrichsfehn Kann man es Kindergartenkindern, die es bisher gewohnt waren, im Kindergarten in Kleingruppen zu essen, zumuten, ihr Essen gemeinsam mit vielen anderen in der Mensa der Grundschule Friedrichsfehn einzunehmen? Um diesen Punkt gab es in der Vergangenheit Uneinigkeit zwischen den Kindergärten, den Eltern der Kinder und der Gemeinde Edewecht. Häufige Kritikpunkte: Wie sollen gerade die Jüngeren und die Integrationskinder diesen Wechsel verkraften? Und wie viel Betreuungszeit geht durch das Umziehen und den Weg zur Mensa verloren?

Grade in diesen Punkten zeichnet sich jetzt eine Entspannung ab. Seit dem 1. Februar können im Kindergarten Friedrichsfehn die Jüngeren Kinder und die Integrationskinder wieder wie gewohnt im Kindergarten essen.

„Die Gemeinde hat da schnell reagiert und diesen Wechsel ermöglicht“, freut sich Einrichtungsleiterin Elisabeth von Minden. „Wir genießen es wirklich sehr, dass gerade die Kinder, die einen besonderen Schutzraum brauchen, diesen nun wieder haben“, erklärt sie. Nicht nur die Größe der Gruppe sei jetzt wieder angenehmer für die Kinder, auch der Faktor, dass das Essen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gegessen werden musste, entfiele.

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„Das ist schon eine wirkliche Erleichterung“, so von Minden. Eine Ansicht, die auch die Eltern teilten. Durch die neue Regelung sei auch der Zeitfaktor für das Umziehen der Essenskinder geschrumpft. „Uns fehlt zwar immer noch etwas von der Betreuungszeit, aber nicht mehr so viel“, lobt die Leiterin den Fortschritt. Nur dass das Essen erst in den Kindergarten geholt werden müsste, sei noch problematisch. „Vielleicht gäbe es hier noch andere Lösungen zur Erleichterung“, hofft sie. Ebenso wie für die Personaldecke, die grade bei saisonalen Krankheitswellen oft angespannt sei.

Ein positives Zwischenfazit zieht auch Jörg Busch, Leiter des Kindergartens Sonnenhügel. „Wir werden demnächst wieder mit den Kleineren im Kindergarten essen“, berichtet er. Darauf freue man sich. Diese Lösung sei ein Kompromiss, „nicht mehr und nicht weniger“, aber er zeige deutlich, dass beide Seiten – Kindergärten und Gemeinde – gesprächsbereit seien und konstruktiv zum Wohl der Kinder zusammen arbeiteten.

„Der wachsende Anspruch an Kindergärten, der durch zunehmende Berufstätigkeit entsteht, wurde früher nicht bedacht. Das ist ein generelles, strukturelles Problem, das aber nicht nur Edewecht betrifft, sondern so ziemlich alle Kindergärten“, betont Busch. Trotzdem müsse man gemeinsam nach Lösungen suchen, um diese zunehmende Problematik zu lösen. „Aber ich bin da guter Dinge. Die Gemeinde unterstützt uns ja.“

„Natürlich sind wir immer gesprächsbereit und nehmen Anregungen, die aus der Praxis in den Kindergärten an uns herangetragen werden ernst“, bestätigt auch Dirk Sander, Fachbereichsleiter des Fachbereichs II Bildung, Ordnung und Soziales der Gemeinde Edewecht. So habe man gerne auf die Empfehlung der pädagogischen Fachkräfte gehört. „Weitere Maßnahmen sind aber nicht geplant“, so Sander. Er habe bei mehreren Besuchen den Eindruck gewonnen, dass die aktuelle Situation gut funktioniere. „Die Kinder machten einen zufriedenen Eindruck und haben gerne dort gegessen“, fasst er zusammen. Man könne trotzdem gerne immer wieder den Dialog suchen.

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