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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Lernen: Friedrichsfehner Oberschule befürwortet

30.11.2011

EDEWECHT Die Schullandschaft in der Gemeinde Edewecht soll sich ändern: Am Dienstagabend befürworteten die Mitglieder des Schulausschusses, dass in Friedrichsfehn zum Sommer nächsten Jahres eine Grundschule mit (zweizügiger) Oberschule eingerichtet wird, sofern ausreichend Anmeldungen für eine solch’ neue Schulform vorliegen. Die Oberschule – den notwendigen Investitionsbedarf soll die Verwaltung ermitteln – könnten Kinder aus der gesamten Gemeinde besuchen. Bei der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse im Februar 2012 sollen Eltern von Viertklässlern befragt werden, welche weiterführende Schule sie für ihr Kind bevorzugen. Endgültig hat der Rat über die Oberschule zu entscheiden.

Vorausgegangen war der Abstimmung im Ausschuss (acht Prostimmen, zwei Enthaltungen) eine lange Diskussion. Dabei kritisierte Dr. Hans Fittje (SPD), dass die Verwaltung bei Infoabenden in Grundschulen sehr einseitig über das Projekt Friedrichsfehner Oberschule informiert habe. Man könne doch in Friedrichsfehn keine Oberschule installieren, ohne die Auswirkungen für Edewecht zu berücksichtigen. Fittje regte an, das Projekt Oberschule ein Jahr zurückzustellen und schlug für den Schulstandort Edewecht an der Haupt- und Realschule eine Integrative Gesamtschule mit gymnasialem Zweig vor. Melanie Greulich (CDU) verwies wie andere darauf, dass es sich bei der Oberschule um eine Angebotsschule handele, die das Schulspektrum erweitere und die vorhandenen Schulen nicht schwäche. Verwundert reagierte sie auf Fittjes IGS-Hinweis und meinte, dass auch Fittje einen gymnasialen Zweig wegen einer möglichen Schwächung des vorhandenen Gymnasiums bislang stets abgelehnt habe.

Detlef Reil (Grüne), Thomas Apitzsch (UWG) und Lehrervertreter Egbert Kosmis äußerten ihre Sympathie für eine IGS, verwiesen aber darauf, dass die Oberschule in Friedrichsfehn, die dort von der Lehrerschaft befürwortet würde, ein gutes Angebot sei.

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Einstimmig stimmte der Schulausschuss einem SPD-Antrag zu, in dem gefordert worden war, dass die Gemeindeverwaltung Eltern hinsichtlich ihrer Vorstellungen zu einer Oberschule in Friedrichsfehn und einer IGS am Standort der HRS Edewecht befragt.

Eine Grundschule mit Oberschule in Friedrichsfehn würde, wie Hauptamtsleiterin Petra Knetemann ausführte, das vorhandene Schulangebot in Edewecht ergänzen und den Schulstandort Friedrichsfehn stärken. Eingeführt werden solle die neue Schulform zum Sommer 2012. Die Oberschule wäre eine Angebotsschule, das heißt, Eltern aus der gesamten Gemeinde können frei entscheiden, ob sie ihr Kind nach der Grundschulzeit zu einem Gymnasium, einer Haupt- und Realschule oder zu neuen Oberschule schicken. Mindestens 48 Schüler pro Oberschul-Jahrgang seien notwendig; nach Einschätzung der Gemeinde seien ausreichend Schüler zu erwarten. Wenn die neue Schulform eingeführt würde, seien Sanierungen und Investitionen notwendig. Ausdrücklicher Wunsch der Gemeinde sei es, dass Haupt- und Realschüler in einer neuen Oberschule gemeinsam unterrichtet würden. Außerdem soll für die Oberschule an zwei Tagen in der Woche Ganztagsunterricht verpflichtend sein und an einem weiteren freiwillig. An einer kombinierten Grund- und Oberschule sei ein gymnasialer Zweig schulrechtlich nicht möglich.

Ein Profil der neuen Schulform zeichnete auch der Friedrichsfehner Grundschulleiter Hartwig Fortkamp. Er wies darauf hin, dass – nach einem positiven politischen Votum – die konkrete Planung im Februar 2012 beginnen könne. Die neue Oberschule würde 2012 mit einem 5. Jahrgang beginnen und über die Jahre langsam wachsen. Der gemeinsame Unterricht von Haupt- und Realschülern in der Oberschule beinhalte selbstverständlich auch differenziertes Lernen. Während dieses im 5. und 6. Jahrgang würde methodische Modelle wie z.B. Projektarbeit, Werkstattarbeit erfolge, würden für die höheren Jahrgänge in Hauptfächern Differenzierungskurse angeboten.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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