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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Bildung: Grünes Licht für Privatschule

03.03.2011

APEN Bei seiner jüngsten Sitzung hat sich der Aper Gemeinderat mehrheitlich dafür ausgesprochen, der in Augustfehn geplanten integrierten Privatschule Räumlichkeiten in der Haupt- und Realschule und der Janosch-Grundschule zur Verfügung zu stellen. Die größte Hürde für den Start der neuen Einrichtung im kommenden Schuljahr wurde somit genommen. Entsprechend zufrieden äußerten sich die bei der Sitzung anwesenden Initiatoren Martin Mansdotter und Holger Koch.

Zuvor erlebten sie aber eine mitunter sehr hitzig geführte Diskussion. Apens stellvertretender Bürgermeister Fritz-Jürgen Baumann (CDU) stellte zunächst den Änderungsantrag seiner Fraktion zum Raumnutzungsvertrag vor. Demnach fordere man unter anderem, die Mitnutzung der Janosch-Grundschule auf lediglich ein Jahr zu begrenzen. Die CDU-Fraktion folge damit dem Wunsch des Gemeindeelternrates, so Baumann.

Bei den Fraktionen von SPD, UWG und BfB stieß dieser Vorschlag aber auf Ablehnung. Sie hatten ihrerseits einen Änderungsantrag eingereicht, der eine zeitliche Begrenzung der Raumnutzung auf immerhin drei Jahre vorsah – so wie es ursprünglich angedacht war.

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Einschränkung unnötig

SPD-Ratsherr Hermann Tammen mahnte an, dass eine zu große Einschränkung die Bedingungen für die private Initiative unnötig erschweren würde. „Wir wollen diese Möglichkeit für unsere Schüler, da eine Fünfzügigkeit, die nun mal Voraussetzung für eine öffentliche Integrierte Gesamtschule wäre, bei uns im ländlichen Bereich einfach nicht machbar ist“, sagte er. Dass viele Kinder in der Gemeinde nun die Privatschule in Veenhusen besuchen, werte er als Zeichen für die Nachfrage und als „Abstimmung mit den Füßen“.

Fritz-Jürgen Baumann äußerte daraufhin seine Verwunderung, dass ausgerechnet die Sozialdemokraten eine „private Schule für Besserverdienende“ unterstützen würden. Volker Martz (SPD) entgegnete wiederum, er vermute parteiideologische Gründe, warum die Christdemokraten diese Bildungseinrichtung nach Vorbild einer IGS verhindern wollen.

Mindestens drei Jahre

Am Ende wurde über beide Anträge abgestimmt. Nachdem für den CDU-Antrag keine Mehrheit gefunden wurde, wird die „Neue Schule Augustfehn“ nun die Räume der Janosch-Grundschule mindestens drei Jahre nutzen dürfen. Mit Ausnahme von Hartmut Orth enthielt sich die CDU-Fraktion dazu ebenso wie FDP-Ratsherr Karl Lamken.

Sebastian Kelm Apen / Redaktion Ammerland
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