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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

HILFSPROJEKT: Hand in Hand afghanische Schule bauen

07.06.2008

AMMERLAND „Bildung ist Licht. Wer will schon gerne im Dunkeln sitzen?“ heißt ein afghanisches Sprichwort. Lichter anzünden für Kinder in der nordafghanischen Stadt Masar-i Sharif und ihnen durch Bildung in dem vom Krieg gezeichneten Land ein besseres Leben ermöglichen – das haben sich der Rostruper Berufsschullehrer und Deutsch-Afghane Aga Zia Farsin, und Thomas Kossendey, Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, auf die Fahnen geschrieben. Kürzlich waren beide in Afghanistan, Kossendey hatte Farsin gebeten, ihn und eine Gruppe von Parlamentariern als Sprachmittler und Landeskundler zu begleiten.

Vor allem ein Termin prägte den dreitägigen Afghanistan-Aufenthalt: Die Einweihung des zweiten Bauabschnitts der Ali-Chapan-Schule in Masar-i-Sharif. Dass die Bildungseinrichtung sechs Klassenräume erhielt, hat der Verein „Die Bundeswehr hilft Kindern in der Dritten Welt“ ermöglicht, der für den funktionalen Neubau Spenden von rund 7000 Euro zusammengetragen hatte.

„Die Unterrichtsbedingungen in der Schule sind mit deutschen nicht zu vergleichen“, sagt Aga Zia Farsin, der als Kind selbst die Ali-Chapan-Schule besuchte. In maroden Zelten oder in Räumen, von denen der Putz von der Decke fiel, würden die Kinder auf dem Boden sitzend in Klassen mit bis zu 50 Teilnehmern in drei Schichten unterrichtet. Es fehle an allem. „Bildung sorgt in Afghanistan für Stabilität“, sagt Aga Zia Farsin und verweist darauf, dass die deutschen Soldaten in seinem Heimatland eine hervorragende Aufbauarbeit leisteten und bei der Bevölkerung sehr beliebt seien. Sehr geschätzt werde – das habe er erfahren – auch Staatssekretär Kossendey, der sich mit großem Interesse und viel Herz für sein Heimatland engagiere. Bei ihrem Engagement für Afghanistan setzen Farsin und Kossendey auch auf die Unterstützung der Ammerländerinnen und Ammerländer. „Wir wollen weiterhin beim Aufbau der Ali-Chapan-Schule helfen. Benötigt wird alles, was zum Schulalltag gehört. Dabei richten wir uns

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nach den Bedürfnissen der Schule. Vom Bleistift bis zur Kreide, von Papier bis zu Sportgeräten, von Anspitzer bis zu Schulbüchern und Lehrmaterialien wird alles benötigt“, sagt Farsin. Einiges an Spenden konnte während des jüngsten Besuches in Afghanistan bereits der Schule zur Verfügung gestellt werden. Schon im Oktober dieses Jahres will der Deutsch-Afghane erneut in sein Heimatland reisen. Übergeben will der Jeddeloher dem Leiter der Ali-Chapan-Schule, Gul Mohammad, dann auch 500 Stühle, die von Spendengeldern angeschafft und in Afghanistan hergestellt werden. Für das Hilfsprojekt „Ammerländer helfen Kindern in Masar-e Sharif“ wurde eigens ein Spendenkonto eingerichtet (LzO, Kontonummer: 1720473, BLZ: 28050100).

„Bei diesem Hilfsprojekt bin ich bereits sehr stark von den Berufsbildenden Schulen, Schulleiter Hardy, dem Kollegium, Schülern und vielen Sponsoren unterstützt worden“, so Farsin. „Dafür bin ich sehr dankbar.“ Gründen will der Jeddeloher Ingenieur mit engagierten Ammerländern jetzt auch einen Unterstützungskreis, damit die Ammerländer Arbeit für die Ali-Chapan-Schule auf mehr Schultern verteilt wird.

„Afghanistan benötigt unsere Hilfe“, sagt der Ingenieur und wünscht sich, dass der Landkreis Ammerland zum Paten wird für die Ali-Chapan-Schule und viele andere Landkreise in Niedersachsen und Deutschland diesem Modell nacheifern – damit Kinder in Afghanistan nicht länger im Dunkeln sitzen.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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