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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

SCHULUNG: Helfen lernen für den Ernstfall

09.07.2007

EDEWECHT Behutsam nehmen Franziska Schwicker und Laura Kim Paul dem verletzten Motorradfahrer den Helm ab. Anschließend bringen sie Tobias Geurtz, der den Verletzten spielt, in eine stabile Seitenlage und schützen ihn mit einer Aludecke. Die Aufgabe gehört zum Programm des Lehrgangs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“, den die Edewechter Johanniter am vergangenen Wochenende wieder einmal anboten.

Franzsika Schwicker, Laura Kim und Tobias Geurtz gehörten zu einer Gruppe von zehn Personen, die in den Johanniter-Räumlichkeiten an der Oldenburger Straße einen Erste-Hilfe-Kursus absolvierten. Eine Teilnahme an einem solchen Lehrgang müssen Führerscheinbewerber für Autos und Motorräder nachweisen.

Bettina Kahlen, ehrenamtliche Ausbilderin bei den Edewechter Johannitern, war damit zufrieden, wie die jungen Leute die Aufgaben bewältigten. Sie musste nur selten eingreifen und den Teilnehmern die richtigen Handgriffe zeigen. Aufmerksam und schnell lernten die Kursteilnehmer die Grundlagen der Ersten Hilfe, ein Kursus, den die Johanniter einmal im Monat in Edewecht anbieten.

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Für die 16-jährige Franziska Schwicker waren die Übungen neu. Zwar hat die Edewechterin schon einen Kursus „Erste Hilfe am Kind“ bei den Johannitern belegt, doch dort seien andere Anforderungen an sie gestellt worden. Besonders schwierig fand sie das Bergen eines Verletzten aus einem Auto. Die 17-jährige Laura Kim Paul, die ebenfalls den Führerschein machen möchte, freute sich über den hohen praktischen Anteil des Kurses. Sie hatte vermutet, dass der theoretische Anteil viel größer sei.

Neben dem Erste-Hilfe-Kursus „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“, der sich vor allem an Führerscheinbewerber wendet, bieten die Johanniter auch Erste-Hilfe-Schulungen für Jugendgruppenleiter oder Mitglieder von Feuerwehren an. Daneben werden Kurse für Mitarbeiter in Betrieben und ein Betriebshelfer-Training veranstaltet. Das Angebot „Erste Hilfe am Kind“ nutzen vor allem Tagesmüttern, Babysittern und interessierte Eltern. Rund 100 Lehrgänge ghören zu den jährlichen Johannitre-Veranstaltungen.

Mit den Kursen spreche man in erster Linie Jugendliche und Erwachsene an, so Ralf Schmidt, Ausbildungsleiter bei den Edewechtern Johannitern. Doch auch Kinder würden geschult. So veranstalte er zusammen mit Helfern im Rahmen der Edewechter Ferienpass-Aktion vom 24. bis zum 26. Juli ein Erste-Hlife-Training. Interessierte müssten sich hierfür über den Ferienpass anmelden.

Grundsätzlich empfiehlt Schmidt, nach zwei bis drei Jahren Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen, weil sich bei der Schulung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen doch im Laufe der Zeit das eine oder andere ändere.

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