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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Hilfe für Chance auf Bildung

06.09.2016

Bad Zwischenahn Sie geben alles für den guten Zweck. Die Sechst- und Siebtklässler des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht konnten bei ihrem diesjährigen Sponsorenlauf zugunsten der Entwicklungshilfe in Burkina Faso stolze 12833,13 Euro erlaufen. Seit vielen Jahren unterstützt die Schule mit ihrer Tamiga-AG ein Entwicklungshilfeprojekt in dem Dorf Tamiga des westafrikanischen Landes. Seit zwei Jahren wird zudem auch Geld gesammelt für Entwicklungshilfe in der Hauptstadt Ouagadougou. Die Schwerpunkte liegen auf Bildung und Gesundheit.

Am Montag besuchte Katrin Rohde das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht (GZE). Sie initiiert seit mehr als 20 Jahren Hilfsprojekte in Burkina Faso, die sie auch mit der von ihr gegründeten Hilfsorganisation A.M.P. O. umsetzte. In Ouagadougou organisiert und leitet sie besagtes Entwicklungshilfeprojekt, das die Schüler unterstützen. Unter anderem baute Rohde Waisenhäuser auf. Alle zwei Jahre besuchen die AG-Teilnehmer (derzeit rund 25) das afrikanische Land, um sich ein Bild von den Lebensverhältnissen zu machen.

Katrin Rohde berichtete den mehr als 300 Schülerinnen und Schülern aus dem 6. und 7. Jahrgang, wie das aktuell gesammelte Sponsorenlauf-Geld in Burkina Faso genutzt wird, nämlich vor allem als Schulgeld für die von Rohde betreuten Waisenkinder und weitere bedürftige Kinder vor Ort sowie für Schulmaterialien wie Ranzen und Stifte. Die aktuelle Summe ermögliche mindestens 500 Grundschülern den Schulbesuch. „Ich danke Euch im Namen all dieser Familien“, sagte Rohde, die von Abdoulaye begleitet wurde, einem mittlerweile erwachsenen Waisenkind aus Burkina Faso, das sie einst in ihre Obhut genommen hatte.

Beide berichteten den Schülern im Forum mit vielen Bildern vom Leben und den Menschen in Burkina Faso und beantworteten zahlreiche Fragen. In dem rund 17 Millionen einwohnerstarken Land leben rund 80 Prozent der Bevölkerung von Landwirtschaft, schilderte Rohde. Viele Menschen wohnen in Rundhütten aus Lehm oder einfachen Häusern mit Blechdächern. Nur ein Drittel habe Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf 10 000 Menschen komme ein Arzt, so Rohde.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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