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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Betreuung: Willkommen im Kinderparadies

15.08.2018

Ipwegermoor Über eine kleine Holzbrücke geht es hinein ins neue Kinderparadies. Zwischen Wald und Weiden haben Pädagogen, Eltern und weitere Helfer an der Wiemkenstraße in Ipwegermoor in den vergangenen Monaten mit viel Liebe zum Detail ein Gelände geschaffen, das von diesem Mittwoch an die Heimat des neuen Waldkindergartens Moltebeere sein wird.

„Wir starten mit neun Kindern, im Laufe des Kindergartenjahres kommen dann noch weitere dazu“, sagt Leiterin Ilka Elsner-Hillen. Insgesamt 15 Kinder können in der altersgemischten Gruppe (ab drei Jahre bis zur Einschulung) künftig betreut werden, zwei Plätze seien derzeit noch verfügbar.

Fünf Waldkindergärten in der Gemeinde

Mit dem neuen Waldkindergarten Moltebeere gibt es nun fünf Waldkindergartengruppen in der Gemeinde Rastede: die Waldigel (Infos bei Lars-Helge Marnitz, Telefon  0174/188 01 60), die Waldfüchse (Annika Bootsmann, Telefon  0172/ 760 96 94), die Waldfinken (Tina Martel, Telefon  0162/ 203 47 12), die Waldis (Petra Müller, Telefon  0174/ 188 01 59) und den Waldkindergarten Moltebeere (Ilka Elsner-Hillen, E-Mail: WaldkindergartenMoltebeere@gmx.de).

Zum Start des neuen Kindergartenjahres seien in der Gemeinde Rastede alle Anmeldungen für Kindergärten- und Krippenplätze berücksichtigt worden, teilte die Verwaltung am Dienstag auf Anfrage mit. Eine Ausnahme bilden jedoch die Hortgruppen. Hier habe nicht allen Anfragen entsprochen werden können.

In der Gemeinde Rastede gibt es bereits vier Waldkindergartengruppen, die rund um den Schlosspark angesiedelt sind. Das Besondere in Ipwegermoor: Der Waldkindergarten Moltebeere wird von einer Elterninitiative getragen und setzt auf Waldpädagogik und Waldorfpädagogik. Betreut werden die Kinder von Ilka Elsner-Hillen sowie ihren Kollegen Ruth Christiansen und Joscha Quentin – in der Zeit von 8 bis 13 Uhr.

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Zum Spielen in die Natur

„Weil hier Moorgebiet ist, musste der Bereich erst einmal aufgeschüttet werden“, berichtet die Leiterin und fügt an: „Rund 120 Kubikmeter Sand liegen jetzt hier.“ Zu sehen ist das aber kaum noch, Holzhackschnitzel bedecken inzwischen den Boden. Als Unterschlupf dient den Kindern ein umgebauter Bauwagen, der mit hellem Holz verkleidet wurde. Die meiste Zeit sollen sie aber freilich in der Natur verbringen.

„Ein Stellplatz für einen kleinen Ofen, auf dem wir kochen können, wurde ebenfalls schon vorbereitet“, sagt Ilka Elsner-Hillen und erläutert: „Wir möchten möglichst oft selber Essen mit den Kindern zubereiten.“ Gegessen wird dann entweder im Bauwagen, wo kleine Sitzbänke mit Stauraum darunter und ein herunterklappbarer Tisch eingebaut wurden, oder im Freien an einem langen Holztisch mit kleinen Holzhockern.

Beim Anlegen des Waldkindergartens sei generell auf eine ökologische Bauweise geachtet worden, betont die Leiterin. So wurde etwa auch ein Blühstreifen für Insekten angelegt, der das Gelände abgrenzt von der Weide, auf der Highlander und Islandpferde stehen. Einen kleinen Sandkasten gibt es und einen Kletterbaum, auf dem sich die Kinder künftig austoben können.

„Ohne die große Eigeninitiative der Eltern, sowohl materiell als auch durch Arbeitsstunden, würde es hier heute nicht so aussehen wie es aussieht“, sagt Joscha Quentin. Es sei schön, zu sehen, wie so etwas gemeinschaftlich entsteht und ein Teil davon zu sein. Angepackt hätten nicht nur die Familien, die den Waldkindergarten ab dem ersten Tag nutzen werden, sondern auch Eltern, die ihre Kinder bereits vorangemeldet haben.

Veranda gebaut

Die meisten Arbeiten seien mittlerweile abgeschlossen, kleine Details würden jetzt noch fehlen, schildert Ilka Elsner-Hillen. „Vor zwei Wochen haben wir angefangen, eine Veranda vor dem Bauwagen zu bauen“, sagt die Leiterin. Dort wird die Garderobe untergebracht, wo jedes Kind sein eigenes Fach haben wird.

Der erste Tag im neuen Kindergarten wird an diesem Mittwoch mit einem Frühstück beginnen. An der kleinen Einweihungsfeier werden auch die Eltern teilnehmen. „Die richtige Eröffnung werden wir voraussichtlich im September mit einem Erntedankfest verbinden“, gibt Ilka Elsner-Hillen einen Ausblick, wie es weitergeht im neuen Kinderparadies.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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