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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Jugendliche helfen mit Rad und Tat

14.10.2016

Edewecht Zwei Wochen waren 14 junge Frauen und Männer aus unterschiedlichen Ländern in Edewecht im Arbeitseinsatz. Über den Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst Deutschland (IJGD) wurden die Teilnehmer der Gemeinde Edewecht zugewiesen. Während sie in der ersten Woche im Jugendzentrum Friedrichsfehn die Ferienbetreuung übernahmen, halfen sie in der zweiten Woche in der Gemeinschaftsunterkunft (GUK) für Schutzsuchende der Johanniter Unfall-Hilfe in Jeddeloh I.

Neben der Reparatur von Fahrrädern wurde mit den in der Einrichtung lebenden Kindern gebastelt und gemalt. Darüber hinaus wurden zwei Fußballtore zusammengesetzt. Diese wurden anschließend auf einer Rasenfläche, die als Bolzplatz hergerichtet wurde, aufgestellt.

Die Arbeiten wurden mit viel Eifer und Spaß durchgeführt. Gerade der Aspekt des Helfens war den jungen Menschen wichtig. So fand es Rosa Norlyk aus Kolding in Dänemark einfach toll, zwei Wochen „mit so vielen Leuten hier zu leben und zu helfen. Und ich erhalte dadurch auch die Möglichkeit, Deutsch zu lernen“, freute sie sich über diesen Nebeneffekt.

Geleitet wurde die Gruppe von Jasmin Kampa. Die 21-Jährige aus Hamm war nicht nur Mittlerin zwischen der Gemeinde bzw. den Johannitern und den jungen Leuten, sondern war auch für die Freizeitgestaltung zuständig. Denn nicht nur das Arbeiten für den guten Zweck war Sinn und Ziel des Workcamps, sondern auch das gegenseitige Kennenlernen und vor allem auch das Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen.

Zum ersten Mal beteiligte sich Hamama Aissou an dem Workcamp. Die 23-Jährige aus Algerien war vor allem in der Gemeinschaftsunterkunft in Jeddeloh gefragt, da sie Arabisch spricht und sich somit mit den dort lebenden Familien unterhalten konnte. „In diesen zwei Wochen habe ich sehr viel gelernt. Es hat mir richtig Spaß gemacht, mit den Kindern zu arbeiten. Und ich habe hier auch eine völlig andere Kultur erlebt.“

Gerade die internationale Zusammensetzung der Gruppe macht so ein Workcamp für viele Teilnehmer zum Erlebnis. „Heute nehme ich die Nachrichten völlig anders wahr“, erklärte Leonie Modra aus Bamberg. „Für mich sind Länder wie Serbien oder Georgien nicht mehr so weit weg, wenn ich weiß, dass dort jemand lebt, den ich kenne.“ Die Entwicklung von Empathie für die Situationen in anderen Ländern ist mit ein Ziel, das mit diesen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen verfolgt wird.

Für Hans-Dieter Peters, Leiter der GUK in Jeddeloh I, war der Arbeitseinsatz eine Bereicherung nicht nur für die Bewohner des Hauses, sondern auch für ihn selbst. „Die Scheuklappen, mit denen manch einer durch das Leben geht, werden dabei abgelegt. Die Idee ist hervorragend, und die Arbeit mit den jungen Menschen macht einfach Spaß. Ich hätte nichts dagegen, auch zukünftig dieses Projekt hier durchzuführen.“

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