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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Naturwissenschaften: Kleinstlebewesen unter der Lupe

25.05.2016

Westerstede Mit konzentriertem Blick schaut Jonas in die Okulare des Mikroskops. So kann er die Wasserprobe aus der Norderbäke, die seine Mitschüler direkt aus dem Fluss entnommen haben, stark vergrößert betrachten. Neben ihm sitzt Jelke mit Kärtchen, auf denen Wasserlebewesen, die sich in der Probe befinden könnten, abgebildet sind. Die beiden versuchen herauszufinden, welche und wie viele der verschiedenen Lebewesen in der Probe vorhanden sind. Identifiziert haben sie bereits mehrere Wasserflöhe, einen Sandwurm und Wasserasseln.

Die beiden Jungen nehmen am „Gewässertag“ der Robert-Dannemann-Schule, einem naturwissenschaftlichen Projekttag, teil. Bereits zum vierten Mal untersuchen Siebtklässler die Norder- und Süderbäke an fünf verschiedenen Standorten in Westerstede.

Physik und Chemie

„Im Fokus stehen bei diesen Untersuchungen die Uferpflanzen, die Kleinstlebewesen im Wasser, die physikalischen Bedingungen der beiden Flüsse und der chemische Zustand des Wassers“, berichtet Sandra Schmidt, Lehrerin an der Robert-Dannemann-Schule, die den Projekttag mit ihrer Kollegin Anne Wolf organisiert hat. Unterstützung erhalten sie dabei vom Umweltbildungszentrum.

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An sechs verschiedenen Stationen ist Wissen aus den verschiedenen Naturwissenschaftsfächern Biologie, Chemie, Physik und auch Erdkunde gefordert, um alle praktischen Aufgaben zu bewältigen. So müssen die Jugendlichen an der Station, an der die Wasserprobe chemisch untersucht wird, sehr sorgfältig arbeiten.

Marvin ist gerade dabei, den Phosphatgehalt einer Wasserprobe zu bestimmen. „Ich gebe fünf Milliliter der Probe in ein kleines Glas. Dazu kommen fünf Tropfen Salpetersäure“, erklärt er und steckt einen Teststreifen mit Farbindikator dazu. Nach 15 Sekunden nimmt er den Teststreifen heraus und steckt ihn in ein Reagenzglas, in die er genau sechs Tropfen einer anderen Reagenzflüssigkeit gegeben hat. Dieses Mal muss er 60 Sekunden warten. „Der Bereich auf dem Teststreifen hat sich nur ganz leicht verfärbt“, sagt Marvin und hält den Streifen an eine Farbskala. In der Wasserprobe konnte kein Phosphat nachgewiesen werden. Marvin und seine Mitschüler notieren sich das Ergebnis und testen das Wasser auf den pH- und den Nitratwert.

Standorte vergleichen

„Alle Schüler durchlaufen die sechs Stationen und machen alle Untersuchungen“, erklärt Sandra Schmidt. „Zum Schluss können wir die Ergebnisse der unterschiedlichen Standorte miteinander vergleichen und werden sehen, ob es Ähnlichkeiten oder Unterschiede gibt und warum das so ist – so wie richtige Naturwissenschaftler das auch machen.“

Den Schülern macht die praktische Arbeit jedenfalls Spaß. „Es ist schön, draußen zu arbeiten“, sagt Julian. Ihm gefalle es besonders, zu forschen und etwas über die Natur zu erfahren.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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