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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Manege frei für Integration

31.08.2016

Rastede Vom Seiltanz auf einem dünnen Draht über Zauberei bis hin zu Luftakrobatik und Pyramidenartistik: Beim Projekt „Circus Zeichen setzen“ des Jugendrotkreuzes konnten kürzlich fast 50 Kinder – einheimische und geflüchtete – ihr Können unter Beweis stellen. Erstmals traten sie vor Familie, Freunden und Bekannten auf. „Eine Generalprobe für den öffentlichen Auftritt im Dezember“, sagt Marcel Bösel, stellvertretender Kreisjugendleiter beim DRK.

Wenig Berührungsängste

Seit April trainieren die Kinder bereits in regelmäßigen Trainingseinheiten der Zirkusschule „Radieschen“ aus Oldenburg. Finanziert wird die Idee mit Geldern, die das Deutsche Rote Kreuz aus der großen NWZ -Weihnachtsaktion 2015 „Kinder helfen Flüchtlingskindern“ erhalten hat. 14 250 Euro fließen in das Zirkusprojekt, das bis zum Ende des Jahres dauern wird.

Ziel der bunten Aktion ist dabei die Integration von Flüchtlingskindern. „Es werden viele Spiele gemacht und es gibt eine Begrüßung in mehreren Sprachen“, berichtet Bösel. Auf diese Weise verlören die Kleinen ihre Scheu. „Aber Kinder haben eh weniger Berührungsängste“, hat er festgestellt.

Selbst die Kommunikation ist trotz teils sehr geringer Deutschkenntnisse im Rahmen des Projektes kein Problem: „Gerade beim Zirkus wird doch mit Händen und Füßen kommuniziert“, meint der Kreisjugendleiter. Und wenn es doch einmal Komplizierteres zu verstehen gelte, sei immer ein Übersetzer da.

Ihr erster gemeinsamer Auftritt nach zehn gemeinsamen Trainingsstunden sei ein großer Erfolg gewesen, freut sich Bösel. Obwohl erst die Hälfte der Projektzeit vergangen sei, sei die Aufführung bei den Zuschauern sehr gut angekommen.

Auftritte im Dezember

Ernst wird es für die jungen Artisten und Nachwuchskünstler dann im Dezember. Am 17. Dezember werden sie eine exklusive Aufführung für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter des DRK und am 18. Dezember schließlich eine komplett öffentliche Aufführung geben. „Der Kartenverkauf startet im November“, verrät Bösel bereits vorab.

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