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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Wissenschaft: Mehr Kinder auf den Weg des Staunens bringen

28.05.2014

Bad Zwischenahn Seit fünf Jahren besteht der „Jaspers Club“ Bad Zwischenahn. In ihm können Kinder, angeregt von Erwachsenen, in ihrer Altersgruppe philosophieren. Sonnabend wurde nun das „Zentrum Kinderphilosophie“ im Haus Brandstätter ins Leben gerufen.

Hans-Joachim Müller, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern in Deutschland sowie Initiator und Gründer des „Jasper-Clubs“, wird auch dem „Zentrum Kinderphilosophie“ vorstehen. Diese neue Institution soll die Rahmenbedingungen schaffen, um das Kinderphilosophieren noch breiter aufzustellen und noch mehr Kinder und Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten begeistern. Zudem soll die wissenschaftliche Begleitung intensiviert werden.

„Es sollen internationale Beziehungen aufgebaut und intensiviert werden“, sei ein Ziel, so Müller. Er wünscht sich aber auch konkrete Forschungsprojekte in Kooperation mit Grundschulen, weiterführenden Schulen und Gymnasien einerseits sowie Universitäten andererseits. Die Ergebnisse könnten dabei eine Doktorarbeit begründen. Darüber hinaus könnte das Zentrum Aus- und Weiterbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Schulen zum Thema „Kinder philosophieren“ anbieten. Ganz konkret ist schon der Aufbau einer Online-Zeitung zum Philosophieren mit Kindern. Das Projekt sei bisher einmalig in Deutschland.

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Unterstützt wird die Gründung des „Zentrums Kinderphilosophie“ von der Karl Jaspers-Gesellschaft. Deren Vorsitzender, Prof. Dr. Matthias Bormuth (Universität Oldenburg), wünschte Müller, „dass Ihre Initiative möglichst viele Kinder in Bad Zwischenahn und in allen Jaspers Clubs auf diesen Weg des Staunens und Selbstdenkens bringen möge.“ Hanna Kallage (Oldenburg) wird die Position der stellvertretenden Leitung ausüben, während Prof. Dr. Ludwig Duncker (Gießen) als Sprecher des wissenschaftlichen Beirates fungiert. Unterstützung erhielt Müller für sein „Zentrum Kinderphilosophie“ auch von Prof. Dr. Kerstin Michallik (Hamburg), die es als eine weitere Etappe auf dem Weg, Kinder zum Philosophieren zu bewegen, sieht. „Es ist besonders reizvoll, herkömmliche Muster im Umgang mit Kindern in Frage zu stellen. Jedes Kind kann als Partner im Gespräch mit Erwachsenen etwas Eigenes bei- und einbringen.“

In Anwesenheit der Schweizer Kinderphilosophin Eva Zoller Morf, des Vorsitzenden des niederländischen „Centrums Kinderfilosofie“, Ed Weijers, und der Vorsitzenden des Komitees Philosophieren mit Kindern in Lettland, Ieva Rocena, erhielten bei der Feierstunde auch 22 Kinder der Jaspers Clubs „Experiment“ und „Talente“ ihre Teilnahmezertifikate aus den Händen von Bürgermeister Dr. Arno Schilling und Philosophie-Professor Dr. Reinhard Schulz (Universität Oldenburg).

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