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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Mehrere Generationen visieren an

07.03.2011

EDEWECHT Wann immer das Bundesschießen in Edewecht stattfindet, Heide Pohler ist nicht nur dabei, sondern zählt stets auch zum Kreis der Favoritinnen. So auch am vergangenen Sonntag. „Seit Anfang an bin ich hier dabei, insgesamt etwa 30 Jahre also. Und gewonnen, ja das habe ich auch schon einige Male“, sagt die 66-Jährige vom Schützenverein Metjendorf.

Nach der genauen Anzahl ihrer Siege am Breeweg gefragt, übt sie sich in Bescheidenheit. „Die habe ich nicht alle gezählt“, meint sie und gibt sich auch hinsichtlich ihrer aktuellen Ambitionen vornehm zurückhaltend: „Ich habe grade ganz gut geschossen. Es werden wohl 100 Ringe gewesen sein“. Die maximale Ausbeute in der Damenaltersklasse wohlgemerkt.

Man kennt sich eben

Genügsamer ist da schon Edith Schmidt. „Dabei sein ist alles“ lautet das Motto der 59-Jährigen vom Schützenverein Petersfehn. Vielmehr als um den Erfolg gehe es ihr um die spezielle Atmosphäre beim Bundesschießen. „Das ist immer etwas besonderes, weil sich alle 35 Vereine aus dem Ammerland treffen. Man kennt sich eben und es ist ein großes Wiedersehen“, sagt sie. Rund 1000 Schützen kommen so zusammen.

Obwohl es für viele die vertrauten Bedingungen sind, die sie an den Breeweg ziehen, hat sich nun doch einiges geändert. So heißt der Austragungsort jetzt Heinz zu Jührden-Halle und erstmals ist der Ammerländer Schützenbund (ASB) alleiniger Veranstalter.

Doch damit nicht genug. Neu ist außerdem, dass die Auflageschützen in der ehemaligen Breeweghalle mit dabei sind und ihr Schießen nicht mehr an der Edewechter Schützenanlage fernab des sonstigen Geschehens austragen. „Von Oma und Opa über die Eltern bis zu den Kindern – wir haben nun alle Generationen unter einem Dach“, freut sich Bundessportleiter Jens Harbers.

Mehr los vor Siegerehrung

Und noch etwas gab es vorher so nicht. Statt den Anfang zu machen, tritt die Jugend in diesem Jahr zum Abschluss an. „Die jungen Leute kommen doch morgens so schlecht aus dem Bett“, sagt Jens Harbers und lacht. Außerdem sei kurz vor der Siegerehrung mehr Publikum in der Halle. „Und das ist für unseren Nachwuchs natürlich auch mal toll.“

Sebastian Kelm Apen / Redaktion Ammerland
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