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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Praktikum: Mit 15 Jahren ins Pflegeheim

23.01.2014

Rastederberg Maren Duken aus Hahn-Lehmden absolviert seit eineinhalb Wochen ein Praktikum im Alten- und Pflegeheim Höpken in Ras­tederberg. Die 15-Jährige ist eine der Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Jade-Gymnasiums in Jaderberg, die momentan in verschiedenen Berufspraktika in das Berufsleben hinein schnuppern können.

„Es gibt hier viele nette Menschen und eine schöne Umgebung für die Bewohner“ erzählt die 15-Jährige. Zu vielen Bewohnern des Pflegeheims habe sie bereits in der kurzen Zeit ein gutes Verhältnis entwickelt. So werden neben notwendigen Tätigkeiten auch viele Spiele gespielt.

„Ich verliere immer beim Mensch ärgere dich nicht spielen“, sagt die Praktikantin, die durch eine Empfehlung ihrer Patentante auf die Einrichtung aufmerksam geworden war.

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Dennoch sei es am Anfang ungewohnt für sie gewesen, da sie bisher nicht viel Kontakt mit älteren und pflegebedürftigen Menschen gehabt habe. „Oft braucht man viel Geduld“, weiß die Schülerin inzwischen aus eigener Erfahrung zu berichten. Dafür gebe es fast keine Verständigungsschwierigkeiten zwischen ihr und den zurzeit 78 Bewohnern, die in dem Pflegeheim leben, das im September vergangenen Jahres 25-jähriges Bestehen feierte.

Jede Person habe ihre individuellen Bedürfnisse, welche erfüllt werden müssten. So gibt es körperlich einiges zu tun und darunter können durchaus schwierige Aufgaben sein.

„Ich muss nicht alle Aufgabenbereiche einer Pflegeassistentin erfüllen und habe immer die Möglichkeit zu entscheiden, was ich mir schon zutraue und was nicht“, berichtet Maren Duken.

Ihr Arbeitstag beginnt um 5.40 Uhr, dann macht sie sich selbstständig auf den Weg, um ab 7 Uhr mit ihrer Arbeit im Alten- und Pflegeheim zu beginnen. Bis sie am frühen Nachmittag Feierabend hat, gibt es viel zu tun. Zu den geregelten Essenszeiten muss den Bewohnern, an ihre jeweiligen Ansprüche angepasst, geholfen werden.

„Ich bin manchmal sehr müde“, sagt die 15-Jährige über sich selbst. Nichtsdestotrotz seien ihre Erwartungen übertroffen worden und sie könne sich vorstellen, in den Ferien dort zu arbeiten oder weitere Praktika zu machen.

Maren Duken fühlt sich in der Zusammenarbeit mit ihren Kollegen und der Umgebung mit den Bewohnern sehr wohl, und auch die Gründerin und Leiterin Gertrud Höpken freut sich über ihre zurzeit einzige Praktikantin.

Neben der Erfahrung im Umgang mit älteren und pflegebedürftigen Menschen, konnte die Schülerin auch neue Erkenntnisse in psychologischer Hinsicht gewinnen. Insgesamt schätzt sie das Praktikum als eine wertvolle Erfahrung und würde die Einrichtung von Gertrud Höpken erneut als Praktikumsplatz wählen.

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