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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Mit intelligenten Robotern Leben retten

10.03.2017

Rastede „Die Illuminaten“, „Robo-Häcker“ oder „Kichererbsen“ steht auf einer Wand mit Listen in der Mehrzweckhalle Feldbreite in Rastede. Neugierig schauen Lehrer und Schüler auf die Punktestände – schließlich geht es darum, welches Team den besten Roboter im Nordwesten gebaut hat. Der Robocup Nordwest ist in vollem Gange.

Seit Mittwoch messen sich hier rund 200 technikbegeisterte Schüler und lassen ihre selbst gebauten Lego-Roboter einen Parcours passieren. Wer am Ende die höchste Punktzahl erreicht und es unter die ersten Plätze schafft, fährt im Mai zu den deutschen Meisterschaften nach Magdeburg. Auch die kooperative Gesamtschule Rastede ist gleich mit mehreren Teams vertreten.

„Oh, das sieht nicht gut aus“. Mit angespannten Gesichtern schauen die Teammitglieder auf ihren Roboter, der sich im zweiten von vier Durchläufen an einem der Hindernisse festgefahren hat. Zurücksetzen – neuer Versuch. Nach acht Minuten ist der Durchgang beendet.

Die vorgesehene Rampe hat der Roboter leider nicht mehr geschafft. Der Schiedsrichter notiert die Punktzahl, die Teammitglieder unterschreiben. Jetzt heißt es warten auf den nächsten Durchgang und hoffen, dass es dann besser klappt. Bis dahin wird noch am Programm gefeilt, gelötet oder der Akku ausgetauscht.

Simuliert wird beim Robocup unter anderem auch der Einsatz eines Rettungsroboters, der beispielsweise in Erdbebengebieten verschüttete Menschen findet und rettet.

Eine besonders schwierige Aufgabe hat sich in diesem Jahr das Team von Henrik Bremermann und Gero Ahting vorgenommen. Während die meisten Roboter das sogenannte Lego-Mindstorm-System verwenden oder aus handelsüblichen Technikkomponenten bestehen, haben die Schüler der Kooperativen Gesamtschule Rastede ihren Roboter komplett selbst konstruiert und gefertigt.

Die komplexen Räder haben sie über einen 3D-Drucker ausgedruckt. Für ein optisches Highlight sorgen zusätzlich noch LED-Leuchten. „Fast ein ganzes Jahr haben wir für die Konstruktion benötigt“, erzählt Henrik Bremermann. Viel Mühe, dafür wenig Konkurrenz: Nur ein weiteres Team aus Damme hat sich auch an eine Eigenkonstruktion gewagt. So geht es bei den beiden Teams um eine Erst- oder Zweitplatzierung.

Die Sieger des Wettbewerbs werden an diesem Freitag ermittelt. Teams aus insgesamt zehn Schulen hoffen auf eine gute Platzierung.

Sehen Sie ein Video vom Robocup unter:


     www.nwzonline.de/videos 
Video

Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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