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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Ausbildung: Nachwuchs baut guten Abschluss

03.09.2016

Bad Zwischenahn Die Kreishandwerkerschaft Ammerland hatte zur Lehrabschlussfeier des Ammerländer Handwerks eingeladen und über 100 frisch gebackene Gesellinnen und Gesellen kamen. Auch die Eltern, Ausbilder, Berufschullehrer und offizielle Vertreter der Politik und der Verwaltung kamen am Donnerstag. Obermeister der Innungen begleiteten die Übergabe der Zeugnisse.

Für Besondere Leistungen geehrt

Milan Stolle, Rastede Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Ausbildungsbetrieb Dieter Müller, Rastede. Milan Stolle bekam eine Urkunde für besondere Leistungen und ein Präsent von der Kreishandwerkerschaft Ammerland. Er hat seine Prüfung mit sehr gut/sehr gut bestanden.

Niko Kruse, Friedrichsfehn Maurer, Ausbildungsbetrieb Bernd Eilers, Edewecht.

Tade Schröder, Edewecht Zimmerer, Ausbildungsbetrieb Peer Janßen, Edewecht.

Alexander Berane, Edewecht Tischler, Ausbildungsbetrieb Wilhelm Wiechman & Angela Heidemann, Ofen.

Diese drei Gesellen erhielten eine Urkunde für besondere Leistungen und ein Präsent von der Kreishandwerkerschaft Ammerland. Sie haben ihre Prüfung mit sehr gut/gut bzw. gut/sehr gut bestanden.

Die Wandelhalle in Bad Zwischenahn platzte mal wieder aus allen Nähten. 15 verschiedene Berufe waren vertreten. Mit 16 Gesellen waren die Zimmerer die größte Gruppe. Sie traten alle in ihrer Zunftkleidung (Kluft) auf, einige sogar mit großem Schlapphut und breiter Krempe. Gefolgt von den Fachverkäuferinnen und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei, mit 13 Personen.

Digitalisierung

Gerold Kahle, Kreishandwerksmeister, machte anfangs deutlich, dass die Digitalisierung alle Lebensbereiche beeinflusse und eben auch die handwerklichen Arbeitsprozesse. „Ein Tischlereibetrieb ergänzt seine Produktpalette um einen Konfigurator für Maßmöbel, ein Zimmereibetrieb setzt auf eine digitale Abbundanlage“, so Kahle. Ausdruck der Digitalisierung sei auch der 3-D-Druck für Metall oder Kunststoff, in der Smart-Home-Vernetzung oder der digitalen Messtechnik am Bau oder im Kraftfahrzeug, sagte der Kreishandwerksmeister.

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Von den 142 Auszubildenden, die an der diesjährigen Prüfung teilnahmen, haben 116 die Prüfung bestanden. Kahle meinte: „Das ist ein gutes Ergebnis“. Er würdigte in seiner Rede die Kraft und die Anstrengungen, die die ehemaligen Auszubildenden geleistet hätten. Besondere Leistungen erbrachten vier der anwesenden Gesellen, die entweder ihren Abschluss mit der Note sehr gut/sehr gut oder sehr gut/gut bzw. gut/sehr gut gemacht haben (siehe Kasten). Sie bekamen eine besondere Urkunde und je ein Präsent der Kreishandwerkerschaft Ammerland.

Wilma Eberlei, Direktorin der Berufsbildenden Schulen Ammerland, brachte ein kleines Spiel auf die Bühne. Mit symbolischen Elementen ließ sie von einer Gesellin und einem Gesellen zwei Gläser füllen: Das eine mit Symbolen für „viel Leben“ und das andere mit Symbolen für „viel Arbeit“. „Übernehmen Sie Verantwortung, aber achten Sie auch auf Dinge, die ihr Glück gefährden könnten. Pflegen Sie Beziehungen zu Menschen“, riet die Direktorin.

„Bleiben Sie flexibel“

Der stellvertretende Landrat Ralf Becker meinte, die Zukunft sei eine Baustelle und deshalb sei der Gesellenbrief ein Meilenstein in die Zukunft. „Bleiben Sie flexibel in der kommenden Zeit, aber kehren Sie zurück ins Ammerland“, bat er die frischgebackenen Gesellen.

Katharina Tammen, Sönke Bruns, und Alexander Berane (alle Tischler/innen) hatten ihren humorigen Auftritt als Finale vorbereitet. „Wer Vergnügen hat, an dem was er tut, braucht ein Leben lang nicht wieder zu arbeiten“, wurde zum Besten gegeben. Auch war die Rede davon, dass mancher Lehrherr nach wie vor nicht vor dem lautstarken „Idiot“ zurückschrecke. Aber es gäbe eben auch unter den Auszubildenden „No checker“ (einer der nichts kapiert), bei dem ein Lehrherr verzweifeln könnte. Katharina Sönke „versöhnte“ alle wieder miteinander und bedankte sich bei den Ausbildern, Lehrern und Eltern.

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