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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Diskussion: Nacke: „Bildung benötigt kein anderes System“

24.07.2014

Metjendorf „Wie werden Kinder fit fürs Leben? Was leisten Schule und Elternhaus? Was können wir verbessern?“ Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich jetzt ein runder Tisch im Mehrgenerationenhaus „Casa“ in Metjendorf, zu dem die Frauen-Union Wiefelstede eingeladen hatte. Thema: „Erziehung und Bildung/Wie haben sich die Anforderungen an Schule und Familie verändert?“

Tom Bohmfalk, Lehrer an der Oberschule Bunde und Mitarbeiter in der Arbeitsstelle Schulreform der Uni Oldenburg, warf Fragen auf: „Wie gehen wir mit Kindern und Jugendlichen um? Woran können sie sich orientieren? Ist die Ausbildung der Lehrer zeitgemäß?“ Dabei plädierte er für ein Modell einer Praxisphase – ähnlich einem freiwilligen sozialen Jahr – vor Aufnahme des Studiums.

Klaus Rohlfing, Personalleiter der Molkerei Ammerland, wünscht sich für die Auszubildenden ein größeres Basiswissen. Noch immer gebe es Defizite in Mathematik und Deutsch. Gleichzeitig betonte er aber auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Oberschule Wiefelstede, die auch durch ihre Klassen mit verstärkter Berufsorientierung sehr zur Verbesserung der Ausbildungsreife von Schülern beitrage.

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CDU-Bundestagsabgeordneter Stephan Albani hob hervor, dass die Lehrerausbildung mehr die Neurowissenschaften, Psychologie und Didaktik einbeziehen müsse. Für eine erfolgreiche Wissensvermittlung gehöre zwingend, die Lernmechanismen und Motivationsmechanismen bei Menschen zu verstehen.

Die Schulvertreter Klaus Friedrich vom Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht sowie Eckard Klages und Sonja von Waaden von der Oberschule Wiefelstede erläuterten ihre Maßnahmen, die auf die veränderten gesellschaftlichen Hintergründe heutiger Schüler reagierten – wie das Projekt „Schüler helfen Schülern“.

Melanie Greulich, Elternvertreterin und Mitglied im Edewechter Schulausschuss, berichtete von Motivationsproblemen bei Schülern, die auch dem jetzigen Schulwesen geschuldet seien. Frank Jensch als Zwischenahner Elternratsvorsitzender des Gymnasiums dagegen lobte die heutige Generation: „Ich als Vater bin immer wieder positiv von den jungen Menschen überrascht worden. Mich beeindruckt, wie selbstständig, zielorientiert und in der Gemeinschaft gefestigt sie ihre Zukunft anpacken.“

Viktoria Heep, Vorsitzende der Frauen-Union Wiefelstede, beleuchtete den Bereich frühkindliche Bildung – Handyspiele schon im Krippenalter statt Vorlesekultur würden immer häufiger den Alltag der Kinder prägen.

Landtagsabgeordneter Jens Nacke meinte, dass die Schulen im Ammerland beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen böten. Eine gute Ausstattung der Schulen sowohl in materieller als auch personeller Sicht ermöglichten ein sowohl effektives als auch auf einzelne Bedürfnisse ausgerichtetes Lernen. Bildung in Niedersachsen – so Nacke – benötige kein anderes System; vielmehr könnten Veränderungen im System durch die Schulen selbst vorgenommen werden.

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