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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Natur vor der Haustür erforschen

16.06.2015

Apen Mit Pipette, Lupe, Fernglas und Mikroskop sind seit April die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ am Aper Tief unterwegs. Hintergrund ist ein Forscherprojekt, bei dem sie sich intensiv mit der Natur in der Nachbarschaft beschäftigen. „Wir wollen Kinder neugierig machen auf die Welt, und da fangen wir am besten direkt vor der Haustür an. Lernen soll ihnen Spaß machen“, erläutert Kita-Leiterin Margrit zur Brügge das Konzept. Es ist eines der fortlaufenden Angebote der Kita, die 2014 im lokalen Netzwerk der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ als Forscher-Einrichtung zertifiziert wurde.

Die Erzieherinnen haben sich im Vorfeld auf dieses jüngste Projekt intensiv vorbereitet. So nahmen sie an einer Führung und einem Vortrag mit Richard Eckhoff, Geschäftsführer der Ammerländer Wasseracht, teil und beteiligten sich an einem zweitägigen Projekt, das in Kooperation mit dem „Haus der kleinen Forscher“ angeboten wurde.

Für die Kinder konnte daher ein breitgefächertes Programm vorbereitet werden. Seit April haben die Kinder vieles über das Aper Tief erfahren, haben Wasser und Lebewesen untersucht, Ebbe und Flut beobachtet, sich mit der Funktion von Deichen beschäftigt, Stockenten genäht oder auch Lieder zum Thema gesungen. Wanderungen mit Picknick ergänzen das Angebot.

Maximilian, Maila und Käthe sitzen im Gras, vor sich große Puzzleteile, die zusammengelegt eine Karte vom Aper Tief ergeben. „Wo fließt denn das Wasser hin?“, fragt Erzieherin Christina Kuhlmann. „Bis zur Nordsee“, rufen die drei Kinder im Chor, während sie schon nach dem nächsten Puzzleteil angeln. Maximilian kann sogar die drei großen Flüsse Leda, Jümme und Ems benennen. Das Puzzle haben die Kinder selbst gemacht, die Kartenstücke in Folie gesteckt, laminiert und zurechtgeschnitten.

Gleich nebenan sitzen Noah und Jonah mit einem Fernglas und einem Block auf dem Schoß. Sie warten darauf, dass Stockenten vorbeischwimmen, um sie zu zählen und zu beobachten. Zwei Exemplare aus Stoff liegen auf dem Gras. Die Zwischenzeit nutzt Noah, um kleine Enten in seinen Block zu malen.

Großer Andrang herrscht am Experimentiertisch, wo die Kinder ihre Proben untersuchen können. Mit Lupen werden kleine Steinchen oder auch Muscheln beguckt, während unterm Mikroskop selbst winzigste Wasserbewohner zum Vorschein kommen.

Was sie bei diesem noch bis Ende des Monats dauernden altersübergreifenden Projekt erfahren, gelernt und erforscht haben, das soll am 28. Juni bei einem „Tag der offenen Tür“ der Öffentlichkeit präsentiert werden.


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Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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