• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Stadtentwicklung in Westerstede: 15 Millionen Euro für die Dannemann-Schule

29.10.2020

Westerstede Das wird die größte Investition der Stadt Westerstede. Geschätzte 15 Millionen Euro sollen in den Ausbau und die Modernisierung der Robert-Dannemann-Schule fließen. Im Schulausschuss stellte Schulleiter Harm-Frerich Saathoff ein Konzept für den „Campus RDS 2030“ vor.

Hinter dem Begriff, den man sonst eher im Zusammenhang mit Universitäten kennt, soll eine „räumlich umgrenzte Bildungslandschaft unterschiedlicher Schulen“ stehen. Eine Einheit von Schule und Freizeiteinrichtungen, wie es Saathoff nannte.

15 Millionen Baukosten

Wie die Schule konkret erneuert werden soll, steht noch nicht fest. Klar ist aber, es wird teuer. Die Verwaltung geht von grob geschätzten 15 Millionen aus. „Für zehn Klassen am Gymnasium haben wir gerade erst 4,7 Millionen ausgegeben. An der RDS brauchen wir 30 neue Klassen- und Fachräume“, erläuterte Dezernentin Hilke Hinrichs. Damit einher geht der Abriss der Gebäude B und C.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Doch nicht nur neue Klassen sind vorgesehen, die gesamte Schule soll baulich und konzeptionell neu aufgestellt werden. Was die bauliche Seite angeht, soll nun ein Planer eingeschaltet werden. Einstimmig gab er Schulausschuss dafür 370 000 Euro frei.

Im kommenden Jahr sollen dann Details auf den Tisch kommen. Dazu gehört auch, über welchen Zeitraum der Umbau der Schule laufen wird. Denn fest steht: Die Stadt kann sich eine 15-Millionen-Baustelle nicht auf einmal leisten. Aktuell gibt es eine Deckelung im Haushalt für Investitionen. Und die liegt bei 4,75 Millionen Euro. Darin eingeschlossen sind die Sanierung von Straßen ebenso wie der Ankauf von neuen Bau- und Gewerbegrundstücken. Vor diesem Hintergrund sind jährliche RDS-Investitionen von zwei bis drei Millionen Euro realistisch. Der Name „Campus 2030“ ist also mit Blick auf die Jahreszahl durchaus realistisch.

Im Schulausschuss gab es quer durch alle politischen Fraktionen viel Lob für Saathoffs Konzept. Die ehemalige FDP-Ratsfrau und Ex-RDS-Leherin Saskia Müller sprach hingegen in einem offenen Brief von einem Plagiats-Konzept. Die „Campus“-Ideen seien teilweise abgeschrieben worden von anderen pädagogischen Veröffentlichungen. Saathoff leugnet das nicht. „Wir haben uns verschiedene Studien und Schulen angesehen. Dabei haben wir auch Dinge kopiert, die wir sinnvoll für die RDS finden“, sagt er. Und weil so ein Konzept auch keine akademische Arbeit ist, hält er die Plagiatsvorwürfe für völlig überzogen.

Lesen Sie auch:

Augenmaß behalten

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2601
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.