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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Soziales: Wasserknappheit im Kinderheim

24.06.2019

Oldenburg Das Heim und die Schule des Oldenburger Vereins „Little Angel“ bei Mombasa (Kenia) wächst und gedeiht. 23 Kinder leben in dem Heim, 14 Kinder werden auf der Hochschule (Internat Klasse 9-12) mit Schulgeld, Essen und Unterkunft unterstützt, sechs weitere besuchen ein weiterführendes College oder die Universität. Mit dem Engagement der Oldenburgerin Anja Friedrich wird seit 2011 der Kreislauf der Armut durch Bildung und Ausbildung durchbrochen, freut sich die 46-Jährige, die jüngst von einem Besuch aus Kenia zurückgekehrt ist.

Die Arbeit stößt allerdings an Grenzen. Bis zur fünften Klasse werden die Kinder in der Einrichtung des Vereins unterrichtet, dann müssen sie eine öffentlich Schule besuchen, in der 50 bis 60 Kinder in einer Klasse sitzen. Das wirkt sich, so Friedrich, auf die Noten aus. Die Betreuer haben Friedrich nun gebeten, die Kinder der Klasse 6 bis 8 auf eine private Schule zu schicken und von der staatlichen Schule abmelden zu dürfen, um ihnen eine bessere Chance zu geben. Dadurch fällt eine hohe Summe an Schulgeld an, das der Verein zurzeit nicht aufbringen kann.

Pumpe ist störanfällig

Auf der angegliederten Farm musste der Farmer ausgetauscht werden, weil unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten auftraten. „Der neue hat motiviert mit der Arbeit begonnen und schon seine erste Ernte bei uns im Heim vorbeigebracht (Okra, Papaya, Zuckerrohr und ein spinatähnliches Gemüse). Er war einer der Arbeiter, die im letzten Jahr unseren Brunnen beim Heim vertieft haben und er hat dort rund drei Monate körperlich sehr schwere Arbeit in der Tiefe verrichtet“, schreibt Friedrich. Probleme bereitet die Wasserversorgung, weil die Pumpe störanfällig und zudem kaum Regen trotz der Regenzeit gefallen sei. „Die kenianische Regierung hat die Bevölkerung bereits vorgewarnt, dass sie damit rechnen müssen, dass es zu kurzen, sintflutartigen Regenfällen kommt, die eher zerstören als Segen bringen.“

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Farbe für Klassenräume

Dank der Spenden konnten die Schlafzimmer mit Bodenfliesen ausstatten (vorher Betonboden). Das mache einen enormen Unterschied für die Reinigung und Hygiene aus. „Die Verlängerung unserer Zertifizierung für das Waisenheim steht an, und wenn wir Verbesserungen weisen, kann es etwas leichter für uns werden, die Genehmigung ohne Probleme zu erhalten“, kündigt Friedrich an. Die Klassenräume sollen neu gestrichen werden, die sich in einem schrecklichen Zustand befänden.

Friedrich zum Abschluss ihres Berichts: „Wir sind glücklich und dankbar, dass wir mit der Unterstützung auch von vielen Oldenburgern und Ammerländern unseren Kinder eine Chance bieten können.“


     www.kenia-little-angel.de 
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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