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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Kampf gegen Drogenmissbrauch

23.08.2019

Rastede Hier ein Glas Bier, dort eine Zigarette – vielleicht noch an einem Joint ziehen, das wird schon nicht so schlimm sein, oder? In diesen Tagen dreht sich an der KGS Rastede alles um Suchtprävention. Auch Gewalt, Mobbing und kriminelle Taten werden angesprochen.

Cordula und Carsten Helms vom Verein für Kinder- und Jugendprävention Rastede (Kijura) konnten der Schule am Donnerstagnachmittag einen sogenannten Klarsicht-Koffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung überreichen. Darin befinden sich sechs Stationen, die sich zu einem Mitmach-Parcours über die Themen Alkohol und Tabak zusammensetzen. Spielerisch und interaktiv sollen die Problematiken altersgerecht vermittelt werden und aufklären. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren.

So simuliert beispielsweise eine im Koffer enthaltene „Rauschbrille“ die Wahrnehmungsveränderungen beim Alkoholkonsum. Auch der Einfluss von Werbebotschaften wird thematisiert. „Wir freuen uns sehr über die Spende und hoffen, dass der Koffer gut angenommen wird“, sagt Hildegard Varelmann, didaktische Leiterin der KGS. Um eigenständig mit dem Koffer arbeiten zu können, haben sich Carsten und Cordula Helms, Sozialpädagogin Manuela Hannawald-Keller und zwei Lehrkräfte der KGS Rastede bereits im Vorfeld schulen lassen.

Auch die Bundespolizei ist zwei Tage mit einem besonderen Projekt vor Ort. Für rund 240 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs ist ein exemplarisches Jugendzimmer aufgebaut worden. Darin befinden sich Hinweise auf mögliche Straftaten. „Auf den ersten Blick sieht es harmlos aus. Beim genaueren Hinschauen wird man allerdings auf einige Dinge aufmerksam“, sagt Carsten Helms. In dem simulierten Jugendzimmer befinden sich beispielsweise Diebesgut, Waffen, Alkohol, Zigaretten und Utensilien, die zum Drogenkonsum genutzt werden.

Ziel sei es nicht, dass Eltern die Zimmer ihrer Kinder durchsuchen – Polizei und Pädagogen appellieren an den Schutz der Privatsphäre. Vielmehr sollen sie wachsam bleiben und auf mögliche Veränderungen ihrer Kinder eingehen. Bei einem Elternabend am Donnerstag wurden diese Inhalte vermittelt.

„Wir wären naiv und blind, wenn wir sagen würden, dass diese Problematik an unserer Schule keine Rolle spielt“, sagt Varelmann. Die Schule arbeite stetig an einem nachhaltigen Konzept zur Prävention. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kijura und der Polizei gehöre dazu. „Wir sind zwar zunehmend besser aufgestellt, müssen aber immer wieder genau hinschauen und mit den Schülern ins Gespräch kommen“, erklärt die didaktische Leiterin.

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