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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Schüler liefern sich Duell mit Worten

12.01.2017

Rastede Beim Kampf mit Worten um die Sache zählen beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ insbesondere Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Das mussten am Mittwoch auch acht Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede unter Beweis stellen. Sie hatten sich an ihrer Schule für das Finale qualifiziert und debattierten um die Teilnahme am Regionalwettbewerb (siehe Infokasten).

Der Wettbewerb

Jugend debattiert ist ein bundesweiter Wettbewerb an Schulen. Nach den Entscheidungen auf Schulebene folgt Anfang Februar der Regionalwettbewerb, der in Oldenburg ausgetragen wird. Daran beteiligen sich neben der Kooperativen Gesamtschule Rastede Schulen aus Oldenburg, Delmenhorst und Ahlhorn. Über das Landesfinale am 7. März in Hannover können sich die Teilnehmer dann für das Bundesfinale qualifizieren, das vom 15. bis 17. Juni in Berlin stattfindet.

    www.jugend-debattiert.de

Vier Schüler der Klassenstufen acht und neun tauschten Argumente zum Thema „Sollte jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?“ aus. Bei den vier älteren Schülern aus den Jahrgängen zehn bis zwölf ging es um das Thema „Soll für die Nutzung von sozialen Medien eine Klarnamenpflicht eingeführt werden?“. Unabhängig von ihrer persönlichen Meinung mussten bei der Debatte auf der Bühne in der Neuen Aula je zwei Schüler die Pro- und je zwei Schüler die Contra-Seite vertreten.

In der Fitness-Debatte argumentierten auf der Pro-Seite Maite Heinen und Paula Eilers, dass die Schüler so aufgeweckter und energiegeladener in den Tag starten würden. Für die Gegenseite führten Hendrik Bremermann und Linda Waschke, die sich im vergangenen Jahr bereits für den Landeswettbewerb qualifiziert hatte, aus, dass sich dadurch der Unterricht in den Nachmittag verlagern würde und die Schüler dann unkonzentrierter wären.

In der Klarnamen-Debatte sagten Hanno Vahlenkamp und Jonas Krusch auf der Pro-Seite, dass Hetze im Netz minimiert werden könnte, wenn die Anonymität aufgehoben wird. Frederik Ohlenbusch und Marek Bremermann hielten dagegen, dass es auch andere Wege gebe, Online-Hetzer aufzuspüren und strafrechtlich zu verfolgen. Zudem würde der Datenschutz komplett außer acht gelassen.

Lehrer Jesco Schneemann machte deutlich, dass die Teilnahme an „Jugend debattiert“ auch im späteren Berufsleben vorteilhaft sein kann. „Die Schüler lernen, sich auf der Grundlage von sachlichen Argumenten durchzusetzen“, sagte er. Der Wettbewerb genieße zudem ein hohes Ansehen. Wer in seinem Lebenslauf auf eine erfolgreiche Teilnahme verweisen kann, könne davon durchaus profitieren.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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