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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Schülerinnen im Kampf gegen Rassismus

31.08.2016

Rastede Auf Einladung der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten hielt die AG „Für den Frieden“ der KGS Rastede einen Vortrag in Bad Bevensen. Unter dem Titel „Gegen das Wort Zigeuner – Versuche der AG ’Für den Frieden’ zur Unterstützung der Emanzipation der Sinti und Roma“ informierte die Arbeitsgemeinschaft der Gesamtschule über ihr langjähriges Engagement gegen den Antiziganismus.

Im Rahmen des Modellprojekts „Kompetent gegen Antiziganismus“ hatte die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten die AG „Für den Frieden“ eingeladen. Seit dem Jahr 2000 engagiert sich die Arbeitsgemeinschaft für die Emanzipation der Minderheit. Dabei bilde insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und dessen Vorsitzenden Romani Rose das Fundament für die Wirkungsmöglichkeiten der Aktionen, so die beiden Referenten, Katja Effertz und Lana Wenning. Die AG-Mitglieder forderten die Anwesenden auf, sich gegen Rassismus einzusetzen und die Emanzipation der Sinti und Roma zu unterstützen.

Nach den Vortrag nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den beiden Schülerinnen. Fragen nach ihrer eigenen Motivation beantworteten sie dabei ebenso wie Fragen nach der Arbeitsweise der Arbeitsgemeinschaft. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, inwiefern der Antiziganismus durch schulische Aktionen reduziert werden könne. Die Anwesenden waren sich einig, dass die AG „Für den Frieden“ ein gelungenes Beispiel für diese Möglichkeit sei. „Es ist beeindruckend, wie lange und wie intensiv die AG schon gegen den Antiziganismus kämpft“, so ein Teilnehmer.

Die Organisatoren beglückwünschten am Ende der Veranstaltung die AG „Für den Frieden“ zu ihrer erfolgreichen Arbeit. „Die AG zeigt, dass schulische Initiativen dem Antiziganismus Paroli bieten können,“ sagte Leiter Bernd Grafe-Ulke. Ähnlich zufrieden äußerten sich auch die beiden AG-Mitglieder selbst: „Wir freuen uns, dass so viele Bildungsexperten unseren Ansatz begrüßen“, betonte Katja Effertz .

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