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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Schülerinnen setzen Zeichen gegen Rassismus

07.02.2017

Rastede /Nienburg Ein deutliches Zeichen gegen Rassismus haben Rasteder Schülerinnen in Nienburg gesetzt. Beim „Forum des Gedenkens“ im Rathaus erinnerte die Arbeitsgemeinschaft „Für den Frieden“ an die Opfer des Nationalsozialismus. Die AG war bereits zum elften Mal eingeladen worden. Anlass der Veranstaltung ist der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

Die AG „Für den Frieden“ widmete sich einem vergessenen Kapitel des Nationalsozialismus. Katja Effertz und Lana Wenning erläuterten in ihrem Vortrag „Verloren und im Stich gelassen – Kindesraub als Instrument rassistischer Politik“, wie die Nationalsozialisten Tausende Kinder aus den besetzten Gebieten in die „deutsche Volksgemeinschaft eindeutschen“ wollten. Kinder und Jugendliche waren von den Nationalsozialisten wegen ihres „arischen Aussehens“ ins Deutsche Reich verschleppt worden. Dass Kindesraub auch nach dem Untergang des Deutschen Faschismus ein Mittel rassistischer Politik ist, wies die Rasteder Arbeitsgemeinschaft an aktuellen Beispielen nach. Ob die „Stolen Generation“ der Aborigines in Australien, Kinder nach dem Militärputsch in Argentinien oder Kindersoldaten in aller Welt – bis in die Gegenwart hinein würden Kinder ihren Familien entzogen und dem Interesse von Staaten unterworfen, schilderten die Schülerinnen.

Organisator Thomas Gatter würdigte den Beitrag als eine Besonderheit: „Dies war einer der emotionalsten Momente der ganzen Geschichte unserer Gedenkreihe“, sagte er.

„Der Zuspruch so vieler Gäste zeigt, dass wir zusammen die Benachteiligung von Menschen bekämpfen können“, zog Katja Effertz eine positive Bilanz nach der Veranstaltung. Auch Lana Wenning sah sich in ihrem politischen Engagement bestätigt: „Solche Veranstaltungen wie hier in Nienburg tragen viel dazu bei, unsere Vision einer Welt in Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Glück zu verwirklichen.“

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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