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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

So macht Ehrenamt Spaß

03.05.2017

Edewecht Aus drei Kindern mach’ 120 – und dann eine fast unschlagbare Erfolgstruppe. Genau das ist Heimke und Frank Komrowski gelungen. Innerhalb kurzer Zeit baute das Paar im Johanniter-Ortsverband Edewecht die Jugendarbeit auf, begeisterte immer mehr Kinder für die Gruppe und erreichte mit den Nachwuchsrettern in Wett­bewerben beste Platzierungen.

Ehrenzeichen der Johanniter-Jugend

Das Ehrenzeichen kann vom Präsidenten der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Bundesjugendleiter an Mitglieder verliehen werden. Diese sollten auf Landes- oder Bundesebene durch besonderes persönliches Engagement, Leistungen in Leitungsfunktionen oder Projektarbeit zu einer entscheidenden Weiterentwicklung der Johanniter-Jugend beigetragen haben.

Für ihr insgesamt zwölfjähriges Engagement erhielten die beiden jetzt vom Landesverband Niedersachsen/Bremen als erste Mitglieder, die sich in der Jugendarbeit engagieren, das höchste Abzeichen der Johanniter-Jugend: das Ehrenzeichen.

„Wir waren sehr gerührt“, gesteht Frank Komrowski, gerechnet habe er damit nicht. Schließlich hätten sich Landesjugendleiterin Stefanie Fichtner und Jens Sommerfeld, Mitglied der Landesjugendleitung, einfach telefonisch zum Abendessen angemeldet, es sollte Pizza geben – „und dann gab es plötzlich diese Auszeichnung“.

Frank Komrowski startete einst als Zivildienstleistender bei der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und entdeckte dort seine Leidenschaft für die Organisation. Heute leitet der 46-Jährige das Johanniter-Kundenservicecenter in Oldenburg und blickt auf viele Jahre ehrenamtlichen Engagements in der JUH zurück. Heimke Komrowski (45), die als Grundschullehrerin arbeitet, war eine der ersten Fachausbilderinnen Jugend im Landesverband. Beide sprühten vor Ideen und Tatkraft.

„Heimke und Frank Komrowski haben lange Zeit sehr erfolgreich Jugendgruppenleiter mit Kopf, Herz und Hand aus- und fortgebildet und großes Engagement im Bereich Nachwuchsgewinnung gezeigt. Beide haben sich sowohl in der Regional- als auch Ortsjugendleitung außerordentlich stark eingesetzt“, sagt Bodo Dannhöfer, Fachbereichsleiter Jugend im Landesverband, und betont: „Jugendarbeit hat einen Namen: Komrowski. Ohne die beiden wären wir nicht dort, wo wir heute stehen.“

Das Ehepaar Komrowski, das zwei Kinder hat, habe die Johanniter-Jugend zum Erfolg geführt. „Insbesondere die Stärkung und Motivation der Kinder und Jugendlichen war ihnen immer wichtig. Sie haben auch meinen Weg in der Johanniter-Jugend geprägt“, sagt Stefanie Fichtner. „Heimke und Frank haben bei mir die Leidenschaft geweckt und mich von Anfang an begleitet. Sie waren immer für mich da, wie eine Familie – auch heute noch. Dafür danke ich ihnen sehr.“

Vorerst müssen die Johanniter allerdings ohne die zwei auskommen, beide legten ihre Ämter nieder. „Es fehlt einem extrem“, räumt Frank Komrowski ein. Doch es sei Zeit, sich Neuem zuzuwenden. ‬‬‬‬‬‬

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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