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UMWELT: Stets im Dienst der Roten Liste

22.06.2007

BRESLAU Sie war schon fast ausgestorben, als die Forscher des Botanischen Gartens in Breslau die Wasserfalle retteten. Diese Fleisch fressenden Wasserpflanze haben, nach Aussage des Direktors Professor Tomasz Nowak, etwa 80 Prozent aller Botaniker weltweit noch nie zu Gesicht bekommen. Sie ist im Bestand extrem bedroht und da sieht Nowak die Hauptaufgabe im seinem Garten – denn „der Schutz gefährdeter Pflanzen ist für uns eine moralische Pflicht.“

Ein Beispiel für diese Auffassung ist die Arbeit von Dr. Ryszard Kaminski, dem Spezialisten für Wasserpflanzen. In seinen Aquarien leben hunderte von Arten, die nur im Wasser existieren können. Kaminski und sein Team sind Pioniere auf dem Gebiet der Erforschung und Vermehrung dieser Gattungen und in ihr Reich fällt auch die Wasserfalle. In Polen ist sie fast ausgestorben, fünf Standorte gab es noch, aber dank des Einsatzes von Kaminski lebt die Wasserfalle jetzt in 15 natürlichen Biotopen.

Der botanische Garten bietet vielen interessanten Pflanzen aus der ganzen Welt Schutz und Gedeihen. So besteht hier die europaweit größte Kakteensammlung, und die polnischen Gartenliebhaber sind stolz auf ihre Zucht von mehr als 500 Efeu-Arten. Diese Vielfalt ist Nowak zufolge nur durch internationale Zusammenarbeit möglich. Die erste Samentauschliste wurde bereits 1818 erstellt. Heutzutage arbeiten die Warschauer mit Partnerinstituten unter anderem in Deutschland, Frankreich, Kroatien, Litauen und Ungarn zusammen.

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Kaminski kümmert sich um den internationalen Austausch. Er sucht nach Partnern in den Ländern der Europäischen Union, um Samen und Pflanzen auszutauschen und in den zahlreichen Nationalparks Polens anzusiedeln. Gemeinsam mit Direktor Nowak kämpft er um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, fernab jeder politischen Einflussnahme.

Nowak erinnert an die Wechsel in der polnischen Geschichte: „Unsere alten Bäume wuchsen früher in Breslau, heute wachsen sie in Wroclaw. Die Pflanzen haben keine Schuld, dass die Staatsgrenzen ständig verschoben wurden."

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