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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

UMFRAGE: „Studiengebühren ungerecht“

29.01.2005

BAD ZWISCHENAHN BAD ZWISCHENAHN - „ Studiengebühren? Nein, danke!“ So lautet das Fazit einer kleinen NWZ-Umfrage. Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs am Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht äußerten sich, nachdem das Bundesverfassungsgericht den Weg für die Einführung von Studiengebühren für das Erststudium geebnet hat.

„Studiengebühren für ein Erststudium sind sozial ungerecht“, waren sich alle sechs Befragten einig. Annika Krause ist der Auffassung, dass der Staat grundsätzlich für eine gute Bildung der Jugend zuständig sei und Gelder in anderen Bereichen einsparen solle statt hohe Semestergebühren zu verlangen. Die 18-Jährige möchte Touristik oder Design studieren.

Maik Kuntze verweist darauf, dass es schon gebührenpflichtig Privatuniversitäten gibt. Doch nicht jeder könne dort – z.B. wie er es gern mit internationaler Betriebswirtschaft getan hätte – studieren und die hohen Gebühren bezahlen. Die finanzielle Belastung für Studenten, die nun auch an anderen Universitäten zahlen müssten, sei künftig immens, so der 19-Jährige, der Architektur studieren will.

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„Wenn Universitäten jetzt Studiengebühren verlangen, bleiben Talentierte ohne reiche Eltern auf der Strecke“, sagt Vivien Fischer. „Selbst wenn man neben dem Studium arbeitet, wird das Geld für den Lebensunterhalt und die Unigebühren nicht reichen. Und je mehr Jobs man hat, desto mehr leidet die Uni“, so die 19-Jährige, die sich für ein Modedesign-Studium entschieden hat. „Durch Zusatzjobs kann man ein langes Studium nicht finanzieren“, ist sich Neele Warntjen sicher. Wenn man z.B. wie sie Medizin studieren möchte, säße man als Berufsanfänger künftig auf einem riesigen Schuldenberg, und dass man eine Arbeitsstelle finde, sei auch nicht sicher.

Gebühren für ein Zweitstudium seien in Ordnung, meint Oliver Bokelmann, der Theologie studieren möchte. Mit Chancengleichheit hätte das neue, Gebühren orientierte Bildungssystem jedoch nichts mehr zu tun, so der 18-Jährige. „Die Studiengebühren werden dazu führen, dass Abiturienten vermehrt Berufsausbildungen absolvieren und anderen mit anderen Abschlüssen Stellen wegnehmen“, sagt Lena Hoffmann. Eigentlich möchte die 18-Jährige Kulturwissenschaften studieren, überlegt jetzt aber, eine Ausbildung zu machen und erst Geld zu verdienen, damit sie sich ein Studium leisten kann. Das neue System führe zur weiteren Spaltung der Gesellschaft.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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