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Aktualisiert vor 27 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Tabus, Katteker und Schmuse-Max

12.06.2015

Mansholt /Metjendorf „Wie heißt das Eichhörnchen auf Plattdeutsch?“ Da müssen die Viertklässler der Grundschule Metjendorf an diesem Donnerstagmorgen im Mansholter Busch bei schönstem Sommerwetter passen: „Vom „Katteker“ haben sie noch nie gehört. Das Wort „Eichhörnchen hatten sie zuvor jedoch beim „Wort-Puzzle“ aus einzeln ausgelegten Buchstaben sofort richtig zusammengesetzt. Erstmals nahmen etwa 80 Metjendorfer Grundschüler an den Walderlebnisspielen teil, die das Umweltbildungszentrum Ammerland regelmäßig in Kooperation mit Schulen und Kindergärten anbietet.

14 Stationen müssen die Kinder durchlaufen – „zur Vertiefung des Unterrichts und für die Bewegung“, macht Ute Aderholz als Leiterin des Umweltbildungszentrums deutlich. Alle Stationen sind an diesem Tag von Eltern, teils Großeltern sowie von Mitarbeitern des Bildungszentrums und des Hegerings Wiefelstede besetzt. „Wir bringen den Schülern die Flötentöne bei“, flachst etwa Wilfried Reins, der gemeinsam mit Bernd Eilers die Station „Jagdhorn“ besetzt hat. Und auch wenn es gar nicht leicht ist: Die Schüler schaffen es sofort, den Instrumenten Töne zu entlocken: Sie sind im gesamten Busch zu hören. Jäger Reinhold Flatow sitzt mit „Max“ an der Station „Jagdhund“. Der „kleine Münsterländer“ ist „zwei Hunde in einem“, erzählt Flatow: „Zuhause ein Schmuser und Familienhund, bei der Jagd einer, der das Wild aufstöbern will.“ „Max“ bleibt ganz entspannt – und schmust.

„Stockwerke des Waldes“ müssen die Kinder zuordnen und entsprechende Schilder wie „Baumschicht“ an einer gespannten Leine in der entsprechenden Höhe anbringen. Oder verinnerlichen, was im Wald tabu und was Pflicht ist: „Kein Lärm, keinen Müll wegwerfen, keine Zweige abbrechen – und Hunde an die Leine.“

„Die Schulen kommen auf uns zu – so wie die Grundschule Wiefelstede, deren Viertklässler am kommenden Donnerstag an den Spielen teilnehmen“, erzählt Ute Aderholz. Seit gut 20 Jahren gibt es diese Aktion, die anderswo im Ammerland auch „Waldrallye“ heißt. Besonders wichtig ist den Mitarbeitern, Kindern und Jugendlichen die Pflanzen- und Tierwelt und deren nachhaltigen Schutz in den Naturräumen des Ammerlandes nahezubringen, heißt es auf der Internetpräsenz des Zentrums.

So müssen die Schüler herausfinden, von welchem Tier die mit Mäuseknochen versetzten Gewölle stammen oder welches Tannenzapfen abgeknabbert hat. Sie schätzen, wie lang 3,5 Zentimeter sind und sägen entsprechende Baumscheiben ab. Sie machen sich anhand von Blättern und Früchten mit den Baumarten vertraut. Und wissen nun auch, wie schön „Maulwurf“ im Plattdeutschen klingt: „Winnewupp“.


Mehr Infos unter   www.ammerland.de/umweltbildungszentrum.php 
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