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Aktualisiert vor 15 Minuten.

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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Umweltschutz: Nachhaltiger Hausbau auf dem Lehrplan

30.05.2018

Torsholt /Westerstede Lukas (14) und Leon (15) platzen fast vor Stolz, während sie die selbst gebaute Gartenhütte betrachten, die seit vergangenem Donnerstag den Innenhof der Eibenhorst Förderschule schmückt. Gemeinsam mit zwölf weiteren Mitschülern haben sie im Rahmen der Initiative „Workcamp Greenhouse“ mithilfe des Bau-ABCs Rostrup, vertreten durch den Lehrwerkmeister Markus Pape, das Häuschen gebaut.

Die Initiative „Workcamp Greenhouse“ wurde von mehreren Firmen und Organisationen, unter anderem der Bau-ABC, ins Leben gerufen worden. Als Teil des Programmes „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern“ (BBNE) wird sie vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit und durch den europäischen Währungsfonds (ESF) gefördert.

Neben der handwerklichen Arbeit beschäftigt man sich in diesem Projekt intensiv mit den Themen Klimawandel und Schonung von Ressourcen. Nicht zuletzt soll die praktische Arbeit dazu dienen, die Teilnehmer für Handwerksberufe zu begeistern. „Ich hoffe, dass sich durch das Projekt wieder mehr Jugendliche für einen handwerklichen Ausbildungsplatz entscheiden“, sagt Lehrwerkmeister Pape. „Sollte dies nicht der Fall sein, haben die Teilnehmer trotzdem die Möglichkeit, die Zukunft des Wohnungsbaus aktiv mitzugestalten und wichtige Dinge fürs Leben zu lernen.“

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Zu Beginn des mehrtägigen Projektes hatte Pape deshalb den jungen Teilnehmern in einem einstündigen Vortrag Grundlagen der Bauphysik und des nachhaltigen Wohnungsbaus erklärt. Das erlangte Wissen konnten die Schüler dann drei Tage lang umsetzen.

Pape stand den Schülern währendessen immer mit Rat und Tat zur Seite. „Wir haben die Lehmwand selbst gemauert, in die wir später unsere Namen geschrieben haben.“, berichtet Leon und Lukas fügt hinzu: „Wir haben auch mit Holz gearbeitet. Ich brauchte mehrere Anläufe, es nicht schief zu schneiden.“

Die Möglichkeit, während des Projektes selbst anzupacken, war für Lehrerin Britta Niemeyer der Beweggrund, die Eibenhorst Förderschule anzumelden: „Unsere Schüler bekommen mehr Selbstbewusstsein dadurch, gemeinsam etwas zu schaffen und dabei noch vieles zu lernen.“

Die Begeisterung der Jugendlichen für das Projekt Greenhouse und das Engagement, das sie vom ersten Tag an zeigten, bestätigen die Worte der Sozialpädogin. Auch Lehrwerksmeister Pape zeigt sich schwer beeindruckt: „Da waren richtige Talente dabei, die wir sofort hätten einstellen können. Das war der Wahnsinn.“

Nicht nur Markus Pape begeistert das Resultat der gemeinsamen Arbeit, auch Lucas freut sich: „Das beste an unserer Gartenhütte ist, dass man, wenn man sie wieder in ihre Einzelteile zerlegen würde, alles wiederverwenden könnte.“ „ Aber natürlich können wir aus dem Holz keinen Baum mehr machen“, ergänzt er nach einer kurzen Pause und lacht.

Die Schülerinnen und Schüler der EIbenhorst Förderschule platzen sichtlich fast vor Stolz, während sie ihr kleines Kunstwerk betrachten, das seit vergangenem Donnerstag den Innenhof ihrer Schule schmückt. Das selbst gebautes Gartenhäuschen ziert eine große 50, die Hausnummer der Schule. In eine Wand aus Lehm haben die Jungen und Mädchen ihre Namen geritzt.

Im Rahmen der Initiative „Greenhouse“ haben 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 der Eibenhorstschule mithilfe der Bau-ABC Rostrup, vertreten durch den Lehrwerkmeister Markus Pape, das Häuschen gebaut.

Drei Tage wurde an dem Gartenhäuschen für die Schule gebaut. Pape stand den Schülern währendessen immer mit Rat und Tat zur Seite. „Die Schüler konnten zum Beispiel Bretter zuschneiden und Wände mit Mörtel verputzen“, so der Projektleiter.

Der Beweggrund für Lehrerin Britta Niemeyer, die Schule bei dem Projekt anzumelden, war der überwiegende Praxisteil.: „Die Kinder sind sozial und emotional sehr eingeschränkt“, so die Sozialpädagogin. „Lernen soll für sie praktisch sein. Sie erlangen Selbstbewusstsein durch den Gedanken, zusammen etwas aus dem Nichts heraus geschaffen zu haben.“

Die Begeisterung der Schüler für das Projekt Greenhouse und das Engagement, welches sie vom ersten Tag an zeigten, bestätigen die Worte der Sozialpädogin. Auch Pape zeigte sich schwer beeindruckt: „Da waren richtige Talente dabei, die wir so hätten einstellen können. Das war der Wahnsinn.“

Die Initiative „Workcamp Greenhouse“ wurde von mehreren Baufirmen, unter anderem der Bau-ABC Rostrup ins Leben gerufen. Als Teil des Programmes „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern“ (BBNE) wird es vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit und durch den europäischen Währungsfonds (ESF) gefördert.

Das Projekt soll jungen Menschen modernes und ökologisches Handwerk nahebringen. Hierfür wird sich intensiv mit dem Klimawandel und der Ressourcenschonung auseinandergesetzt. Nicht zuletzt soll der praktische Einblick, den das Projekt bietet auch dazu dienen, die Teilnehmer für Handwerksberufe begeistern. „ Ich hoffe, dass sich durch das Projekt wieder mehr Jugendliche für einen handwerklichen Ausbildungsplatz entscheiden“, so Pape.

„Sollte dies nicht der Fall sein, haben die Teilnehmer trotzdem die Möglichkeit, die Zukunft des Wohnungsbaus aktiv mitzugestalten und wichtige Dinge fürs Leben zu lernen.“

Für das Projekt seien Gruppen- aber auch Einzelanmeldungen möglich, betont Pape. Details finden Sie unter www.workcamp-greenhouse.de.

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