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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Verkehrsalltag am Steuer lernen

26.06.2015

Friedrichsfehn „Autofahren ist einfach cool“, waren sich der 10-jährige Kai und der 9-jährige Elias einig. Das Gasgeben, das Bremsen und Durchfahren des Parcours mache großen Spaß und am liebsten hätten die beiden Jungen wesentlich länger hinter dem Steuer gesessen als die für sie jeweils reservierten fünf Minuten.

Kai und Elias gehörten am Donnerstag zu den rund 150 Friedrichsfehner Grundschülern, die hinter dem Steuer von Mini-Autos Platz nehmen durften und auf einem eigens auf dem Schulhof hergerichteten Rundkursus spielerisch ihr Wissen als Verkehrsteilnehmer vertiefen konnten. Betreut wurden die Kinder dabei von Stefan und Silke Oelsner von der Bremer Firma JuniorMotorPark.

Zunächst wurde den Dritt- und Viertklässlern, die geschult wurden, nochmals die Verkehrszeichen vorgestellt, die zum Parcours gehörten. Im Sachunterricht hatten die Mädchen und Jungen sich bereits mit den Schildern beschäftigt, die sie auch als Radfahrer bzw. als Fußgänger kennen.

Hinter dem Steuer der Mini-Autos, an dem die Kinder angeschnallt und mit Helm saßen, galt es nun, als „Nachwuchsfahrer“ den Vorschriften entsprechend zu handeln. Da musste anderen „Autofahrern“ z.B. die Vorfahrt gewährt werden, man hatte in der richtigen Richtung eine „Einbahnstraße“ zu befahren oder am Schild „Halt – Vorfahrt gewähren“ zu stoppen. Auch eine Ampel mit Rot-, Gelb- und Grünphase und ein Hinweis auf einen Fußgängerüberweg gehörten zum Parcours. Mehrere „Mini-Autos“ waren zeitgleich auf der Strecke, so dass die Mädchen und Jungen lernten, wie man miteinander im Straßenverkehr umzugehen hat. Die Verkehrstrainer von der Bremer Firma achteten zudem darauf, dass die Verkehrsregeln eingehalten wurden.

„Das Thema Mobilität muss altersgerecht im Unterricht behandelt werden“, erläuterte der Friedrichsfehner Grund- und Oberschulleiter Holger Jäckel im Gespräch mit der NWZ . In Theorie und Praxis würde den Mädchen und Jungen das Wissen vermittelt, dass sie als Verkerhsteilnehmer benötigten. So machten die Erst- und Zweitklässler in Friedrichsfehn einen „Fußgängerführerschein“, die älteren Grundschüler legten die Radfahrprüfung ab und absolvierten das diesmal von der Landessparkasse zu Oldenburg gesponserte Verkehrstraining mit den Mini-Autos.

Mobilität sei jedoch nicht nur für die Grundschüler ein wichtiges Thema, sondern auch für die Oberschüler. So beschäftigten sich z.B. Fünftklässler in Erdkunde mit den unterschiedlichsten Transportmöglichkeiten und den Gefahren auf der Straße aus Sicht der unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/ammerland 

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