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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Bildung: Viel Gesprächsbedarf in Schulfragen

25.02.2015

Bad Zwischenahn /Ammerland Dass in der Schulpolitik noch viel (Überzeugungs-)Arbeit auf die rot-grüne Landesregierung zukommt, wurde beim Infoabend der Ammerland-SPD im Haus Brandstätter deutlich. Bei den Themen Inklusion und Integrierte Gesamtschule (IGS) besteht nach einhelliger Meinung noch Nachbesserungsbedarf in Hannover – und Gesprächsbedarf zwischen den Ammerländer Kommunen, um Ansprüchen von Eltern und Schulen, aber auch der Gemeinden und der Kommunalpolitik gerecht zu werden.

IGS mindestens vierzügig

Volker Martz, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Aper Rat, beklagte die fehlende Chancengleichheit auf dem Land – und meinte damit vor allem auch seine Gemeinde. Es sei „dringend notwendig, dass wir in größeren Strukturen denken und das Problem gemeinschaftlich lösen“, erteilte er einem „Kirchturmdenken“ angesichts von Wünschen nach einer IGS in mehreren Gemeinden eine Absage.

Stefan Politze, Schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, hatte zuvor Eckpunkte des Schulgesetzes vorgestellt, das zum 1. August dieses Jahres in Kraft treten soll. Ein Schwerpunkt: IGS.

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Was bei dieser Schulform möglich ist, erläuterte Thorsten Quest, Leiter der IGS Aurich-West. Auch er dämpfte Hoffnungen auf zu viele Schulen im Landkreis: Mindestens eine Vierzügigkeit (vier Klassen pro Jahrgang) sei aus pädagogischer Sicht sinnvoll, betonte er wie auch Politze. Möglich sei aber eine IGS an zwei Standorten. Dann sei eine Trennung nach Jahrgängen sinnvoll: 5 bis 7 an einem, 8 bis 10 an einem anderen Standort. Und: „Wenn man eine IGS denkt, sollte man eine IGS mit Oberstufe denken.“ Die sei auch gemeinsam mit einem Gymnasium möglich. Die Entscheidung darüber liege letztlich beim Schulträger, so Quest.

Der Standort sei für die Schüler vor Ort wichtig, so Bad Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schillig – aber auch für den Landkreis, um Schülertransporte zu minimieren. Er wies darauf hin, dass die Kommunen dringend auf das Schulgesetz warteten, um die Elterninformation und -befragung zu starten. Die sei nicht mehr wichtigste Grundlage, betonte Politze. „Die Kommune muss aber einen aussagekräftigen Nachweis der Schülerzahlen erbringen.“

In der Debatte um die Zukunft der Schullandschaft mahnte Peter Röben, Leiter der Hauptschule Bad Zwischenahn, „die Gleichbehandlung aller existierender Schulformen“ an.

„Inklusion braucht Zeit“

In der Frage der Inklusion rieten mehrere Förderschul-Vertreter dazu, sich deutlich mehr Zeit zu nehmen. „Wir werden den Eltern Probleme bereiten, die nicht wissen, wohin mit ihren Kindern“, meinte Dr. Arend Lüschen, Leiter der Astrid-Lindgren-Schule, angesichts geplanter Abschaffungen von Förderschulen und inklusiver Beschulung. Er erhalte jede Woche Anrufe von Eltern, deren Kinder mit den Rahmenbedingungen an allgemeinbildenden Schulen nicht zurecht kämen. „Inklusion ist eine Herkulesaufgabe.“ Kollegen sprachen von „Kindern, die frustriert aus inklusiven Systemen zurückkommen“ und forderten wie eine Mutter „das Wahlrecht für Kinder, die ein kleines System brauchen“.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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