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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Toter Winkel: Wenn eine Schulklasse auf einmal verschwindet

26.04.2014

Leuchtenburg Anschauliche Verkehrserziehung: Der Round Table Ammerland war am Freitagvormittag an der Grundschule Leuchtenburg zu Gast. Präsident Markus Neumann und Jörg Littwin machten die Schüler auf die Gefahren des Toten Winkels aufmerksam. Immer wieder komme es nämlich zu tragischen Unfällen, weil Radfahrer und Fußgänger von Lastwagenfahrern übersehen werden, sagte Neumann.

Ein solcher Unfall habe sich im Jahr 2003 auch in Bremen ereignet. Damals sei ein Junge vor den Augen seiner Mutter von einem 18 Tonner überrollt worden, schilderte Littwin. Dieser Unfall veranlasste den Round Table Ammerland ein Aufklärungsprojekt zu starten, das mittlerweile bundesweit für Schulen angeboten wird.

Den Auftakt machte 2008 die Grundschule Leuchtenburg. Littwin war damals Präsident des Round Tables Ammerland und hatte das Projekt „Raus aus dem Toten Winkel“ seinerzeit mit Lars Johnsen entworfen. Seitdem seien mehr als 150 000 Kinder in Deutschland über die Gefahren aufgeklärt worden.

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„Die Schulen erhalten von uns eine Aktionskiste mit Pylonen, einer Lehrer-DVD, Papp-Lastwagen und Aufklebern“, berichtete Littwin. Mitglieder des Round Tables kommen dann in die Schule und machen den Kindern anschaulich deutlich, was ein Toter Winkel überhaupt ist.

Deshalb stand am Freitagvormittag ein Lastwagen auf dem Schulhof. Mit Flatterband waren verschiedene Bereiche abgesteckt. Immer zu zweit durften die Schüler in die Fahrerkabine klettern und einen Blick in die Außenspiegel werfen. Und da staunten die Kleinen doch gewaltig. Schließlich wussten sie, dass alle ihre Klassenkameraden direkt neben dem Fahrzeug standen. Im Spiegel jedoch waren sie nicht mehr zu sehen.

An 24 Grundschulen im Ammerland ist der Round Table regelmäßig zu Gast. „Wir versuchen, alle zwei Jahre wiederzukommen“, sagte Neumann. Denn: Normalerweise richtet sich das Projekt an die dritten und vierten Klassen. Da die Grundschule Leuchtenburg einzügig ist, kamen auch die ersten und zweiten Klassen hinzu. Und die Jüngsten staunten nicht weniger als ihre älteren Mitschüler, als plötzlich eine ganze Klasse einfach so verschwand.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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