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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Klimaschützer ohne Grenzen

05.10.2019

Westerstede /Breslau Dieser Austausch stand im Zeichen des Klimawandels, zumindest der erste Teil: Die Klasse 10e am Gymnasium Westerstede hatte Besuch von Schülerinnen und Schülern aus dem polnischen Breslau. Dabei ging es auch darum, dass sich Polen und Deutsche kennenlernen, dass sie Vorurteile abbauen – sofern diese überhaupt bestehen – und dass deutsch-polnische Freundschaften entstehen.

Aber: Die rund 50 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich auch zehn Tage lang mit den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels und damit, was wir alle selbst damit zu tun haben.

Kaum Unterschiede

Es gab Präsentationen und einen Film, es gab Ausflüge ins Klimahaus nach Bremerhaven und zum Huntesperrwerk – alles zum Thema Klimawandel. Und gab es auch Unterschiede zwischen polnischen und deutschen Schülern, wenn sie übers Klima sprachen? „Nein“, sagt Schülerin Lorena Schoormann, „das ist ja ein Thema, das uns alle betrifft“.

Wenn sie genauer darüber nachdenken, fällt den Schülerinnen und Schülern aber doch noch etwas ein. Zum Beispiel der Smog, der über der Großstadt Breslau ein Problem ist. Woher der Smog kommt, erklärt die polnische Schülerin Monika Mielcarek: „In Polen heizen viele Leute noch mit Braunkohle.“

Ihr ist auch gefallen, dass sich die Polen nicht so sehr mit Klimawandel beschäftigen wie die Deutschen. Schülerproteste gebe es aber sehr wohl auch in Polen. Ihr polnischer Mitschüler Antoni Müller sagt, dass Umweltschutz und Klimawandel auch in Polen ein Thema seien, das bewege: „Man überlegt schon, was man tun kann, um den Klimawandel aufzuhalten.“

In Breslau zum Beispiel dürfen Schülerinnen und Schüler sowie Menschen über 65 kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, es gibt viele Grünflächen, auf denen das Gras hoch wächst, und das Parken in der Innenstadt ist vor kurzem teurer geworden. Ist das gut? „Ja, klar“, sagt Antoni, „das macht die Stadtluft sauberer.“

Neue Freundschaften

In Westerstede wurde viel übers Klima gesprochen, aber eben nicht nur. Das Schönste an dem Austausch war, sagt Lorena, dass sich keine Gruppen von ausschließlich polnischen oder deutschen Schülerinnen und Schülern gebildet hätten. Vielmehr habe es vor allem in den vergangenen Tagen zahlreiche Gespräche zwischen Polen und Deutschen gegeben. „Es haben sich neue Freundschaften gebildet“, ergänzt Monika. Und dafür ist ein Austausch ja auch da. Im Frühjahr 2020 folgt Teil zwei des Austauschs, der vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert wird: Dann fährt die Klasse 10e nach Breslau.

Nathalie Meng Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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