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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Wie drei Sechsjährige die Sache mit dem Hasen sehen

20.04.2019

Westerstede Im Kindergarten des Deutschen Roten Kreuzes an der Fröbelstraße stehen alle Zeichen auf Ostern: Die Fensterdekoration ist österlich, die Kinder malen alle ihre eigene Vorstellung vom Osterhasen und auch der Eingangsbereich ist mit Blumen und Marienkäfern aufgehübscht. Bald macht sich der sagenumwobene beliebte Hase auf den Weg und wird bunte Eier, kleine Präsente und allerlei Schokolade zu verstecken haben. Am Sonntag, 21. April, darf dann endlich gesucht werden. Aber wie schafft der Osterhase das denn alles rechtzeitig?

Pro Land ein Osterhase

Die NWZ hat mit drei sechsjährigen Experten gesprochen: Pia, Jonas und Mia haben da so ihre ganz eigene Theorie: „Erstmal ist das ja so, dass es in jedem Land einen eigenen Osterhasen gibt, sonst wäre das ja viel zu viel zu tun“, ist Jonas überzeugt. Einmal habe sie einen Osterhasen sogar reden hören, kann sich Pia noch erinnern: „Der war aber nur zu Besuch. Der kam aus England und hat Englisch gesprochen.“ Verstehen hätte man ihn aber klar und deutlich können.

Vom Weihnachtsmann abgeguckt

Die drei Kindergartenkinder ziehen auch einen Vergleich zu einem ebenso beliebten Vertreter der Festtage: „So wie ich den Weihnachtsmann kenne, macht der das Ganze bestimmt auch nicht alleine. Der hat viele verschiedene Feen, die ihn unterstützen“, weiß Mia zu erzählen. Offenbar hat sie mit dem Weihnachtsmann schon öfter Kontakt gehabt. Der Osterhase habe sich das Konzept von Weihnachtsmann und Nikolaus abgeschaut und viele Helfer engagiert, ohne die ginge sowieso schon mal gar nichts, da sind die Drei sich sicher. „Das sind aber ganz normale Feldhasen“, ergänzt Pia, denn: „Nicht alle Hasen können richtige und wahrhaftige Osterhasen sein, dafür muss man speziell ausgebildet werden“, weiß Mia.

Osterhasen-Ausbildung

Sie hat auch eine starke Vermutung, wann und wo das passiert. „Es gibt so uralte, ganz dicke Bäume, die manchmal Löcher haben. Bei so einem habe ich mal Geräusche aus dem Loch gehört. Ich glaube, das war die Osterhasen-Schule.“ In der Ausbildungen lernten die angehenden Hasen dann, wie sie sich am besten verstecken, welche Geschenke gut  ankommen und wen man schlauerweise als Helfer auswählen kann.

Osterhasen wohnen im Wald

Wo all die ausgebildeten Hasen wohnen? „Das ist doch wohl klar. Sie brauchen einen Wald, und dadrin ist eine Lichtung mit einer ganz grünen, hoch gewachsenen, saftigen Wiese, sonst werden sie ja sofort entdeckt. Und dann wohnen sie natürlich unter der Erde“, erklärt Jonas fachmännisch. Da haben sie verschiedene Gänge zu den jeweiligen Wohnungen, damit sie nicht so schnell gefunden werden können.

Apropos Verstecke: Die besten Osternester sind ja am Ostersonntag nicht immer alle unbedingt leicht zu finden. Wie kommt der Osterhase auf seine geheimnisvollen Ideen? Da weiß Pia eine Antwort: „Er bereitet sich schon das ganze Jahr vor und in aller Stille fängt er immer schon ein paar Tage früher an, damit er alles rechtzeitig schafft.“ Klar – nach Ostern ist ja sprichwörtlich auch immer gleich schon wieder vor Ostern...

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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