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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Pflege: Einfühlsame Hilfe bis zuletzt

08.01.2020

Westerstede Schwerkranke und sterbende Menschen angemessen zu versorgen und ihnen eine menschenwürdige letzte Lebensphase in vertrauter häuslicher Umgebung zu ermöglichen, ist erklärtes Ziel des Palliativstützpunktes Ammerland-Uplengen mit Sitz in Westerstede. Seit der Gründung vor rund elf Jahren wird das Angebot rege nachgefragt. Ein sogenanntes Palliative-Care-Team, bestehend aus einem ausgebildeten Arzt und einer Pflegekraft, ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar.

Das Netzwerk Palliativ- und Hospizarbeit

1997 wurde der ambulante Hospizdienst Ammerland gegründet.

2007 wurde die Palliativstation in der Ammerland-Klinik eröffnet.

2009 wurde der Palliativ-Stützpunkt Ammerland-Uplengen ins Leben gerufen, um die ambulante Versorgung der schwerkranken Menschen zu Hause zu verbessern.

2010 wurde das Ammerland-Hospiz eröffnet. Hier werden Menschen in ihrer letzten Lebensphase stationär betreut.

2013 entstand das Ambulante Ethikkomitee. Es unterstützt in ethischen Konfliktsituationen am Lebensende.

Wer sich für eine ehrenamtliche oder berufliche Mitarbeit in diesem Bereich interessiert, kann sich an das Netzwerk wenden. Es werden auch Ausbildungen angeboten.

Neue Palliative-Care-Kurse starten im März 2020. Nähere Informationen erteilen Bianca Thümler vom Palliativstützpunkt Ammerland-Uplengen, Telefon  0 44 88/ 520 88 88, und Kea Bünnemeyer vom Ammerland-Hospiz, Telefon   0 44 88/ 50 68 65.

Anmeldungen sowie Auskünfte zu eventuellen Fördermöglichkeiten gibt es bei Andrea Groneick bei der Katholischen Erwachsenenbildung unter Telefon   0 44 71/ 91 080 oder per E-Mail unter agroneick@bildungswerk-clp.de.

Ob medizinische, pflegerische oder seelische Unterstützung: Für die Angehörigen sei es wichtig, in einer solch schwierigen Situation neben dem Hausarzt jederzeit erfahrene Ansprechpartner zu haben, weiß die Leitende Koordinatorin Bianca Thümler. Hausbesuche werden nach Bedarf organisiert. „Das kann einmal pro Woche sein oder mehrfach am Tag.“ Die Fachkräfte seien vor Ort, wenn es darauf ankomme und wüssten, was zu tun sei, wenn der Patient unter Schmerzen oder Atemnot leide.

Zum gut funktionierenden Netzwerk gehört nicht nur die ambulante Palliativversorgung. Auch viele weitere Partner stellen eine flächendeckende Betreuung von Menschen an ihrem Lebensende sicher: Der ambulante Hospizdienst mit dem ehrenamtlichen Mitarbeiterteam, die Palliativstation an der Ammerland-Klinik und das Ammerland-Hospiz, wo die Schwerstkranken stationär versorgt werden.

Im Einsatz sind dort überall Menschen, die das nötige Fachwissen und Einfühlungsvermögen mitbringen, um den Todkranken und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Erst kürzlich wurden zwölf weitere Palliativfachkräfte ausgebildet. Sie können bei der ambulanten Versorgung vom Palliativstützpunkt eingesetzt werden, aber auch im Hospiz oder in einem Pflegeheim.

Es war der mittlerweile 58. berufsbegleitende Lehrgang „Palliative Care“ in Westerstede, organisiert von der katholischen Erwachsenenbildung in Kooperation mit dem Landescaritasverband Oldenburg. Eng zusammengearbeitet wurde mit dem Palliativstützpunkt Ammerland & Uplengen und dem Ammerland Hospiz in Westerstede. In 160 Unterrichtsstunden haben sich die Teilnehmer mit vielen Fragen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer befasst. Nach einer Abschlussarbeit konnten die erfolgreichen Absolventen ihre Urkunden entgegennehmen.

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Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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