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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Bildungshaus: Wie der Garten noch grüner wird

30.01.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-01-30T05:28:32Z 280 158

Bildungshaus:
Wie der Garten noch grüner wird

Rastede Sie haben Pläne gezeichnet, Modelle entworfen und Präsentationen vorbereitet: Seit Oktober hatten sich Studenten aus dem Bereich Architektur der Jadehochschule damit beschäftigt, wie das Außengelände des Evangelischen Bildungshauses in Rastede neu gestaltet werden könnte – unter ökologisch nachhaltigen Gesichtspunkten. Jetzt stellten sie die Ergebnisse ihrer Arbeit im Bildungshaus vor.

„Es gibt Überlegungen, das alte Verwaltungsgebäude zu sanieren oder neu zu bauen und in dem Zuge gleich das Außengelände anzupacken“, sagt Swen Engel. Manche Bereiche würden nämlich gar nicht genutzt und lägen brach. Der pädagogische Mitarbeiter im Bildungshaus zeigte sich angetan von den Präsentationen: „Wir haben sehr gute Ergebnisse gesehen.“

Das Bildungshaus war auf die Jadehochschule zugegangen, wo die Freiraumplanung Teil der Studienleistung der Studenten ist. „Es ist immer gut, wenn es einen realen Anlass gibt“, sagt Landschaftsarchitekt Ando Yoo, der Dozent an der Jadehochschule ist.

Das Projekt auf einen Blick

„Zukunft einkaufen“ lautet der Titel eines Projektes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seit 2015 macht auch die Evangelische Kirche in Oldenburg mit. Ziel des bundesweiten Projektes ist es, dass kirchliche Einrichtungen ihr Einkaufsverhalten nach ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten. Dies betrifft zum Beispiel den Kauf von Büromaterialien, Reinigungsmitteln oder Essen. Auch Baumaterialien gehören dazu. So soll bei einer Gestaltung der Außenanlagen des Bildungshauses in Rastede ökologisch unbedenkliches Material genutzt werden.

Zwölf Vorschläge für eine Neugestaltung des Außengeländes machten die Studenten. Darunter war zum Beispiel die Idee, den so genannten Schöpfungsgarten zu verlegen oder Elemente dieses Bereichs aufzugreifen und zu erweitern.

Ein weiterer Vorschlag befasste sich mit dem Einbringen von Wasserelementen. „Die Idee finde ich persönlich sehr gut“, sagt Engel. Auch der Vorschlag, Wege abwechselnd mit Schieferplatten und beleuchteten Platten anzulegen, um nachts das Gehen zu erleichtern, kam gut an.

Eine weitere Idee war, Obstbäume und Kräuter zu pflanzen, die in der Küche des Bildungshauses verarbeitet werden können. „Ein essbarer Garten“, sagt Tabitha Triphaus, die bei der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg das Projekt „Zukunft einkaufen“ leitet. Im Zuge dieses Projektes soll die Umgestaltung der Außenanlagen erfolgen.

Im Kern geht es bei dem Projekt darum, das Einkaufsverhalten nach ökologischen und sozialen Kriterien auszurichten. Bezogen auf die Außenanlagen hieße das etwa, dass bei der Verwendung von Holz, zum Beispiel für Sitzelemente, kein Tropenholz genutzt wird.