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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Kinder: Wie lange soll die Kita öffnen?

10.05.2017

Apen Eltern, die für ihren Nachwuchs einen Krippenplatz benötigen und auf Sonderöffnungszeiten der Krippen in Augustfehn oder Apen angewiesen sind, müssen sich weiter gedulden. Der Jugendausschuss des Gemeinderates hat die Ausweitung der Betreuungszeiten abgelehnt. Bislang ist ist die Krippe von 7.30 bis 15 Uhr geöffnet. Die Elternvertreterinnen der Kindergärten hatten sich im Namen der Elternschaft für eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 17 Uhr bzw. 17.30 Uhr ausgesprochen.

Von Seiten der lutherischen Kirchengemeinde Apen, die Träger aller Krippen und Kindergärten in der Gemeinde Apen ist, sei darauf verwiesen worden, dass man bei einem Bedarf von fünf Kindern und mehr die Öffnungszeiten erweitere. Vier Eltern hätten jedoch nur Bedarf angemeldet.

Mehr Personal nötig

Wie Henning Jürgens, Fachbereichsleiter für Standesamt, Bildung und Familie bei der Gemeinde Apen, im Ausschuss ausführte, benötige man für eine Ausweitung der Öffnungszeiten von zwei Stunden täglich in der Krippe mehr Personal. Die Kirchengemeinde habe die zusätzlichen Kosten berechnet; die politische Gemeinde Apen müsse dann jährlich rund 16 800 Euro mehr bezahlen.

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Vanessa Tischler, die neue Elternvertreterin für die Kitas in der Gemeinde, sagte, dass sich dieser Bedarf nur auf die Krippe Augustfehn beziehe. Man plane von Seiten des Elternrates nach Rücksprache mit der Kirchengemeinde und der Gemeinde für nächstes Jahr eine Bedarfsabfrage für die ganze Gemeinde unter Eltern anzubieten.

UWG-Ratsherr Bernd-Thomas Schweiwe wies darauf hin, dass Eltern nicht automatisch in ihrer Wunschkrippe einen Platz für ihren Nachwuchs mit längeren Öffnungszeiten erhalten würden. Eltern sei auch zuzumuten, innerhalb der Gemeinde zu fahren. Bürgermeister Matthias Huber sagte, dass der Bedarf derzeit für eine Erweiterung der Krippenöffnungszeiten nicht ausreiche. Einstimmig wurde der Antrag abgelehnt.

Abgelehnt hat der Ausschuss aus finanziellen Gründen und aus Gründen der Gleichbehandlung aller Kindergärten im Gemeindegebiet die Einstellung von sogenannten FSJlern (Personen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren) als zusätzliche Kräfte (Drittkräfte) für die Kindergärten in Nordloh und Godensholt. Dafür hatte sich die Kirchengemeinde ausgesprochen. Begründet wurden die zusätzlichen FSJler-Stellen mit mehr Betreuungsaufwand. Die Kindergärten Nordloh und Godensholt seien jetzt mit jeweils 25 Kinder voll ausgelastet, bislang wurden in den sogenannten Familiengruppen in beiden Orten 21 Kinder betreut, darunter auch einige unter drei Jahren.

Höhere Kosten erwartet

In der kurzen Diskussion wies CDU-Ratsherr Holger Mundt unter anderem darauf hin, dass man mit der Einstellung von FSJlern in Nordloh und Godensholt eine Sonderregelung schaffen würde, die andere Kitas in der Gemeinde auch für sich beanspruchen könnten. Kämmerin Helma Schubert sagte, dass man im Bereich Betreuung ohnehin mit steigenden Kosten rechne. Das gelte nicht nur für Sonderöffnungszeiten der Krippen, die künftig wohl anstünden. Auffangen müsse man auch die Neuregelung bei der Bezuschussung der Kitas durch die Kirche. Die Landeskirche will künftig statt eines zehnprozentigen Zuschusses bei den Fachpersonalkosten die einzelnen Gruppen in Kitas und Krippen bezuschussen. Einsetzen will man sich in Apen dafür, dass die neue Regelung erst ab 1. August 2018 zum Kindergartenjahr gilt und nicht schon zum 1. Januar 2018.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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