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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Schule und Betrieb an einem Tisch

10.04.2019

Wiefelstede Die Mitgliedsbetriebe der Gemeinschaft Handel und Handwerk Wiefelstede (HHW) und die Oberschule Wiefelstede sowie die Förderschule am Voßbarg in Rastede wollen künftig enger zusammenarbeiten, wenn es um die Vorbereitung der Schüler auf die Berufsausbildung geht. Das ist ein Ergebnis eines ersten „Runden Tisches“, zu dem der HHW in der Oberschule eingeladen hatte. Ein zweites Treffen soll bereits nach den Sommerferien stattfinden.

HHW-Sprecher Wolfgang Wittig, Initiator des „Runden Tisches“, begründete diese Initiative aus Sicht von Handwerk und Dienstleistung mit sinkenden Schülerzahlen und dem steigenden Trend zum Abitur. Der Wettbewerb um Auszubildende werde sich noch verschärfen, befürchten die Betriebe – zumal in etlichen Bereichen bereits deutlich mehr freie Lehrstellen als Bewerber vorhanden sind. Wittig: „Dennoch gibt es Jugendliche, die auch in dieser Situation keine Lehrstelle finden: Vorlieben der Schüler und die angebotenen Ausbildungsplätze passen offenbar nicht zusammen.“

Vertreter aus 18 Mitgliedsbetrieben waren der Einladung zum „Runden Tisch“ gefolgt, die Oberschule war mit der Schulleitung und drei Lehrkräften – zuständig für den Bereich Berufsorientierung – vertreten. Und von der Förderschule am Voßbarg in Rastede waren ebenfalls die Schulleitung und eine Lehrkraft dabei. Beide Schulen stellten ihre Aktivitäten zum Thema Berufsorientierung vor. Die Teilnehmer stießen eine Diskussion darüber an, was Schule und Mitgliedsbetriebe tun können, um Schüler und Betriebe einander näher zu bringen.

Angesprochen wurde dabei auch das Thema „Berufsinformationsabend“. Dieser findet einmal jährlich an der Oberschule Wiefelstede statt. Dafür wurden viele Anregungen gesammelt – unter anderem die Möglichkeit, den Abend auch gleich als Praktikumsbörse zu nutzen. Darüber hinaus wurde deutlich: Die Schüler sollten die Betriebe in der Gemeinde besser als bislang kennenlernen. Dieses könnte durch eine entsprechende Rallye oder durch Erkundungen geschehen. Auch Image-Filme der Betriebe kamen in die Ideensammlung. Voraussetzung für die Schulen ist jedoch eine Bestandsaufnahme des HHW, wie viele Mitgliedsbetriebe überhaupt in welchen Berufen ausbilden. „Diese muss nun erst einmal erstellt werden“, erklärte Wittig im Gespräch mit der NWZ. Wichtig sei, die Schüler mehr als bisher an die Gemeinde zu binden. Ungeachtet dessen sähen die Betriebe noch Optimierungsmöglichkeiten bei den Themen „Schriftliche Bewerbung“ und „Vorstellungsgespräch“.

Jutta Klages, Leiterin der Oberschule Wiefelstede, zeigte sich begeistert darüber, dass so konkret über Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesprochen wurde, so viele Ideen ausgetauscht wurden, so offen und ehrlich über die Ausbildungssituation in den Betrieben gesprochen und so viel Bereitschaft zur Kooperation signalisiert wurde.

Auch Wittig zeigte sich mit diesem ersten „Runden Tisch“ sehr zufrieden. Zweieinhalb Stunden lang war intensiv diskutiert und der Wille bekundet worden, weitere solcher Zusammenkünfte zu organisieren.

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