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NWZonline.de Region Ammerland Bildung

Diakonie In Wiefelstede: Pflegepersonal wird auch hier dringend gesucht

30.12.2019

Wiefelstede Pflege auf Volllast: Die Diakoniestation Wiefelstede-Metjendorf ist ausgelastet. Friederike Möller und ihr Team versorgen knapp 100 pflegebedürftige Menschen auf dem Gebiet der Gemeinde Wiefelstede. „Wir sind am Tag alle auf Tour“, sagt die Pflegedienstleiterin. 24 Mitarbeiter fahren die Haushalte in Früh- und Spätschicht ab.

Die Leiterin der Diakoniestation Wiefelstede-Metjendorf betont aber auch: „Wir nehmen noch Patienten an.“ Aber wie in allen Bereichen der Pflege: Es ist schwierig, Nachwuchs zu bekommen, berichtet Möller. „Frei werdende Stellen zu besetzen, fällt nicht leicht.“ Drei weitere Mitarbeiter könne sie für Wiefelstede gut gebrauchen.

Dabei versucht die Leitung der Diakoniestation, auf die Wünsche der Mitarbeiterinnen einzugehen. „Wir haben so genannte Müttertouren eingerichtet“, berichtet Friederike Möller. Das heißt: Diese Pflegekräfte fahren erst dann zu ihren Patienten, wenn die Kinder in der Kita oder in der Schule sind. Und zum neuen Jahr kommt dann ein Mann in das Team. Er wird dann der einzige sein.

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Um Fachkräfte zu gewinnen, geht die Diakonie Oldenburger Land seit geraumer Zeit neuen Wege. „Bei uns können auch Nichtfachkräfte in die Pflege einsteigen. Wir bilden sie dann intern weiter“, sagt Michael Groß, Geschäftsführer Diakonie-Sozialstationen im Oldenburger Land.

Aber die Wohlfahrtsorganisation kämpft auch um Schulabgänger. Seit einigen Jahren bildet sie ihr eigenes Personal aus. Zurzeit seien sechs Auszubildende in den verschiedenen Sozialstationen der Diakonie tätig, berichtet Groß.

„Wir würden gerne weitere einstellen“, sagt der Geschäftsführer. Allerdings will er keine Zahl nennen. „Wenn ich jetzt sage, wir würden auf zwölf Ausbildungsplätze hochgehen, wäre das illusorisch.“ Nur so viel: Wer sich jetzt als Auszubildender für einen Pflegeberuf bei der Diakonie bewerbe, habe realistische Chancen, genommen zu werden.

In der Vergangenheit habe die Diakonie verstärkt auf Umschüler gesetzt, so Groß. Jetzt tummele sich die Organisation auch auf dem umkämpften Markt der Schulabgänger, sagt der Geschäftsführer. „Vor allem Realschüler sind begehrt. Aber da mischen Handwerk und Dienstleister ja ebenfalls kräftig mit.“

Die Diakonie-Sozialstationen im Oldenburger Land sind ein Verbund von mehreren Diakoniestationen mit einem weitflächigem Einzugsgebiet. Ihr Dienstleistungsangebot bieten sie im Ammerland, in großen Gebieten der Wesermarsch, in Hude, in Oldenburg und in Delmenhorst an. Die rund 200 Mitarbeiter sind in der ambulante Gesundheits-, Kranken- und Sozialpflege tätig und betreuen und pflegen die Menschen in Ihrer gewohnten häuslichen Umgebung.

Unterstützt wird die Diakonie von einem Förderverein. Der hat jetzt 3000 Euro gespendet. „Davon werden beispielsweise Behandlungen für das Pflegepersonal bezahlt“, sagt Friedrich Schmacker, erster Vorsitzender des Fördervereins. In diesem Jahr habe der Verein die Diakonie bereits mit 8000 Euro unterstützt. Der Großteil des Geldes stammt aus den Beiträgen der 80 Mitglieder. Seit 2004 habe der Verein für diakonische Kranken- und Altenhilfe Wiefelstede/Metjendorf, wie er korrekt heißt, rund 70 000 Euro gespendet.

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Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
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